Karlsruher Restaurants wollen nicht mit Lieferando zusammenarbeiten

Ein Lieferando-Mitarbeiter bei der Auslieferung.
Symbolbild © istockphoto/Cineberg

Karlsruhe Insider: Ungesunde Abhängigkeit.

In Deutschland bestellen viele Bürger für das Essen bei Lieferando. In Karlsruhe sind die Gastronomen über solche Lieferungen des Essens nicht besonders glücklich, da gerade diese Leute nicht nach draußen ins Restaurant gehen, um dort zu speisen.

Dabei boomt gerade in der Zeit von Corona das Geschäft mit dem gelieferten Essen. Diese Unternehmen haben seit der Anfangszeit von Corona besonders viel zu tun. Auch in Karlsruhe sind die orangefarbenen Räder von Lieferando nicht zu übersehen.

Deshalb verzichten viele Karlsruher Gastronomen mittlerweile auf die Hilfe von Lieferando. Es läuft auch bei Lieferando nicht alles reibungslos ab.

Selbst wer „nur“ eine Pizza oder einen Döner bestellen möchte, landet mittlerweile auf der Seite von Lieferando.

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Viele Fragen sich dabei, warum ihr Restaurant nicht mit Lieferando zusammenarbeitet.

Verschiedene Wirte müssen bis zu 30 Prozent ihres Umsatzes an Lieferando abgeben, wenn die Gastronomen diesen Lieferservice in Anspruch nehmen. Aber auch nur über die App abgewickelte Bestellung kostet den Gastronomen Umsatz im zweistelligen prozentualen Bereich. Für die meisten Gastronomen ist dies nicht wirtschaftlich.

Aus diesem Grund sollten sich die Gastronomen zusammensetzen und einen eigenen Lieferservice eröffnen.