Kein Geld mehr da: Dutzende Karlsruher Kinderspielplätze verfallen

Aus sicherheitstechnischen Gründen kann dieser Spielplatz bis auf weiteres nicht genutzt werden. Das entsprechende Schild befindet sich am Eingang des gesperrten Kinderspielplatzes.
Symbolbild © imago/Bernd Friedel

Der Stadt geht wohl langsam das Geld aus. Warum sonst sehen Dutzende Karlsruher Kinderspielplätze eher traurig als einladend aus, fragen sich viele Bürger. Der Sanierungsstau ist nicht zu übersehen.

Die meisten Familien sind sich einig: Auf den Kinderspielplätzen in Karlsruhe und Umgebung muss sich etwas ändern. Mittlerweile nehmen kaputte Spielgeräte und Defekte zu. Dutzende Spielplätze sehen so aus als ob sie verfallen.

Kinderspielplätze in Karlsruhe vor großen Problemen

Karlsruhe hat verschiedene Stadt-Spielplätze, die auf die unterschiedlichen Altersstufen abgestimmt sind. Das Ziel der Stadt ist es, dass Kinder ihre Freizeit im städtischen Großraum verbringen und sich draußen austoben können. Insgesamt gibt es in Karlsruhe 325 öffentlich zugängliche Spielplätze für Kinder. Hinzu kommen diverse Fußballplätze und sieben Skateanlagen.

Für die Sanierung und Instandhaltung ist das städtische Gartenbauamt zuständig. Dieses hat im Juni bekannt gegeben, dass fast alle Wasserspielanlagen in Betrieb genommen werden konnten. Ausgenommen davon sind zwei weitere Standorte, deren Sanierung noch aussteht. Jedes Jahr im Frühjahr ist eine zusätzliche Sicherheitsprüfung notwendig, bevor die Anlagen wieder in Betrieb genommen werden können.

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Das Bild vor Ort zeigt jedoch einen großen Sanierungsbedarf bei verschiedenen Karlsruher Kinderspielplätzen. Egal, ob durch Vandalismus oder den Zahn der Zeit: Es muss eine Menge getan werden. Leider kostet das Geld, das derzeit nicht mehr freigiebig ausgegeben wird. So bleiben an einigen Spielstätten die Kinder mit langen Gesichtern zurück, die dort eigentlich ihre Sommerferien verbringen wollten. Schließlich kann sich nicht jeder einen Sommerurlaub leisten und wird die freien Wochen wahrscheinlich in Karlsruhe verbringen.

Die Fächerstadt bietet Kindern in den Sommerferien aber noch reichlich andere Freizeitmöglichkeiten. Mithilfe des speziellen Kinderstadtplans können sie die Stadt im Sommer auch selbst erkunden. Besonders beliebt sind dabei Schwimm- und Freibäder wie das Freibad Rüppur, in dem man einen ausgelassenen Tag verbringen kann. Ein weiterer beliebter Anlaufpunkt sind die vielen Brunnen in der Stadt, wie zum Beispiel das Wasserspiel auf dem Markt. Ein ebenso tolles Angebot für Familien mit kleinem Budget ist der Kinderpass. Damit haben Kinder ermäßigten Eintritt zu vielen Freizeiteinrichtungen und können diverse andere Angebote nutzen, die richtig viel Spaß machen. Da sollte niemand leer ausgehen.