Konzern-Chef aus Karlsruhe genervt: Ausbau scheitert an deutschem Problem

Konzerngebäude.
Symbolbild

Karlsruhe Insider: EnBW baut Netz weiter aus.

In Deutschland wird die E-Mobilität stark vorangetrieben. Damit alles auch so funktioniert wie geplant, muss das Schnellladenetz weiter ausgebaut werden. Doch es besteht ein großes Hindernis:

Das Ladenetz in Deutschland funktioniert noch lange nicht so, wie es einst geplant war. Dieses zu ändern, bedarf der Anstrengung aller Behörden. Da liegt der Haken.

Die Verantwortung für den schnellen Ausbau eines Ladenetzes liegen bei Bund und den Ländern. Mit deren Umsetzung sind Energiekonzerne betraut.

Die EnBW will mit Investitionen bis Ende 2025 rund 2.500 Standorte für die Schnellladestationen bei einer Investition von rund 100 Millionen Euro pro Jahr schaffen. Die Umsetzung dieses Vorhabens scheitert derzeit aber an der deutschen Bürokratie.

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Folge dessen müssen Bund und Länder die Bürokratie ändern durch schnellere Genehmigungsverfahren. Es darf keine langwierigen Entscheidungen geben, sondern der Ausbau muss schneller vorangetrieben werden.

Erst wenn die Genehmigungen zügiger erteilt werden können, kann es mit dem Ausbau noch klappen.

Der baden-württembergische Verkehrsminister fordert mehr Tempo bei den Ladesäulen. Erst wenn das Netz in Deutschland flächendeckend ausgebaut ist, werden auch mehr Menschen in Deutschland auf die Elektroautos umsteigen.