Landkreis Karlsruhe verhängt Grill- und Feuerverbot im Wald

An einem Mast ist ein Schild angebracht, auf dem ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Grill agebildet sind. Beides ist durchgestrichen. Es handelt sich um ein Grillen-verboten-Schild.
Symbolbild © istockphoto/Giselleflissak

Es ist heiß, es ist trocken und damit auch sehr gefährlich. Der Landkreis Karlsruhe zieht nun die Reißleine und verhängt im Wald ein Grill- und Feuerverbot. Nur so lässt sich die Brandgefahr eindämmen.

Der Landkreis Karlsruhe handelt nun aufgrund des anhaltend heißen und trockenen Wetters und verhängt bis auf Weiteres ein Grill- und Feuerverbot im Wald. Anders lässt sich die Waldbrandgefahr nicht verringern. Dies dient auch dem Schutz der Bürger.

Hitzewelle geht weiter: Mensch, Tier und Umwelt leiden massiv

Noch ist die Hitzewelle in vollem Gange und sorgt dafür, dass die Böden vertrocknen. Regenschauer, die die Landschaften auch wirklich wieder mit Wasser versorgen, bleiben aus und sollen wohl vorerst auch nicht kommen. Dies bringt enorme Probleme mit sich, da die Umwelt sich nicht erholen kann. Auch Landwirte schlagen inzwischen Alarm. Sie beklagen den Ausfall der Ernten. Viehbauern können ihre Tiere nicht mehr versorgen und müssen sogar auf Wintervorräte zurückgreifen. So mancher Landwirt denkt schon über eine Notschlachtung nach. Doch auch in den Wäldern Deutschlands wird es gefährlich, insbesondere dann, wenn die Bürger im Wald rauchen, grillen oder Lagerfeuer veranstalten.

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Landkreis Karlsruhe verhängt Grill- und Feuerverbot im Wald

Insbesondere in den Wäldern Deutschlands steigt die Brandgefahr mit jedem heißen Tag und jedem ausbleibenden Regenschauer. Die Waldböden sind trocken. Zudem birgt Müll, den die Menschen einfach liegen lassen, eine ungeahnte Feuerquelle. Eine vergessene Glasflasche kann bereits zu einem Großbrand in einem Wald führen. Auch eine achtlos weggeworfene Zigarette kann einen Großeinsatz der Feuerwehr auslösen. Zudem sind Waldbrände nur schwer unter Kontrolle zu bekommen.

Deshalb hat der Landkreis Karlsruhe nun am 30. Juli beschlossen, dass ab diesem Tag ein Grill-, Feuer- und Rauchverbot gelten soll. Letzteres gilt bis zum 30. September. Die anderen Verbote müssen Bürger bis auf Widerruf beachten. Die Behörden wollen die Einhaltung der Verbote in den nächsten Tagen streng kontrollieren. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird, muss mit einem Bußgeld zwischen 2.500 und 10.000 Euro rechnen.

(Quellen: Landratsamt Karlsruhe, ForstBW, Deutscher Wetterdienst)