
Auf der Welt wächst die Anzahl der bedrohten Tierarten rapide an. In Karlsruhe kann man nun den hiesigen Zoo dabei unterstützen, Luchs, Orang-Utan und Co. zu schützen. Spaß macht das dabei durch eine Besonderheit außerdem auch.
Am Sonntag wird der Zoologische Stadtgarten zum Treffpunkt für Naturfreunde. Zwischen Tieren und Pflanzen warten 40 besondere Stationen mit Wissen und Mitmachaktionen. Luchs, Orang-Utan und Co. kann man dann dann im Karlsruher Zoo besuchen, der sich für die bedrohten Tiere einsetzt.
Artenschutztag in Karlsruhe: Diese Entdeckungen warten im Zoo
Artenschutz beginnt nicht erst in weit entfernten Regenwäldern. Auch mitten in Karlsruhe gibt es viele Möglichkeiten, sich mit bedrohten Arten und ihren Lebensräumen zu beschäftigen. Der Zoologische Stadtgarten rückt dieses Thema deshalb am Sonntag, 13. September, besonders in den Mittelpunkt. Von 10 bis 17 Uhr beteiligen sich beim zehnten Artenschutztag 40 Vereine und Institutionen. Für Familien ist der Termin besonders interessant, weil zahlreiche Stationen Rätsel, Quizze und praktische Angebote bereithalten. Zusätzliche Kosten zum normalen Zooeintritt entstehen nicht.
Das Programm deckt ein ungewöhnlich breites Spektrum ab. Besucher treffen unter anderem auf Fachleute für Fledermäuse, Amphibien, Biber, Wald und Stadtnatur. Der Zoo informiert außerdem über eigene Artenschutzprojekte und die Arbeit seiner Stiftung. Neu dabei ist der Zoo Heidelberg. Ebenfalls vertreten sind Projekte zum Schutz von Elefanten, Orang-Utans, Roten Pandas und wasserlebenden Säugetieren. Damit reicht das Angebot von regionalen Lebensräumen bis zu internationalen Schutzprojekten. Ein eigener Bereich widmet sich den Luchsen im Schwarzwald. Mehrere Partner arbeiten dort gemeinsam an der Bestandsstützung.
Artenschutztag in Karlsruhe zeigt, was jeder selbst tun kann
Genau darin liegt ein wichtiger Teil des Aktionstags. Besucher erfahren nicht nur, welche Arten gefährdet sind, sondern auch, wie Schutzmaßnahmen funktionieren. Das Gartenbauamt zeigt beispielsweise Ansätze für naturnähere Flächen. Wer selbst etwas umsetzen möchte, kann klein anfangen. Eine Auswahl geeigneter heimischer Pflanzen, unterschiedliche Blühzeiten und weniger aufgeräumte Ecken können bereits zusätzliche Lebensräume schaffen. Das BfN verweist ausdrücklich auf solche Möglichkeiten im Siedlungsraum.
Hinzu kommen das Ökomobil des Regierungspräsidiums, das Naturkundemuseum und zahlreiche weitere Organisationen. Über den Tag verteilt entsteht damit ein ungewöhnlicher Mix aus Tierwissen, Naturschutz und praktischen Ideen. Der Artenschutztag läuft am 13. September von 10 bis 17 Uhr im gesamten Zoologischen Stadtgarten. Wer ohnehin einen Zoobesuch plant, kann damit einen zusätzlichen Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen verbinden.
(Quellen: Zoo Karlsruhe, Stadt Karlsruhe)














