
Unglaublich – aber ein Mann verfolgte wohl mehrere Passanten mit einer Eisenstange in der Karlsruher Innenstadt. Die Polizei musste schnell eingreifen und den Täter stellen. Nicht auszumalen, was alles hätte passieren können.
In der Nacht zum Samstag sorgte ein 26-jähriger Mann für einen Polizeieinsatz in der Brunnenstraße. Er soll gegen 5 Uhr mehrere Passanten bedroht haben. Dabei soll der mutmaßliche Täter mit einem Gegenstand Stich- und Schlagbewegungen ausgeführt haben.
Waffe wurde sichergestellt: Polizei nimmt Mann in Karlsruhe fest
Beamte nahmen schließlich den Verdächtigen im Citypark fest, nachdem er über den Alten Friedhof geflüchtet war. Bei der Festnahme haben die Beamten ein etwa 20 Zentimeter langes Aluminium-Eckprofil sichergestellt. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise, insbesondere für Beobachtungen im Bereich Brunnenstraße und Kapellenstraße.
Nur wenige Tage zuvor, am Mittwochabend, wurde ein 47-jähriger Passant in der Hirschstraße von einem Unbekannten zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert und bedroht. Der Täter ergriff den Mann bei der Schulter und sprach Drohungen aus – der 47-Jährige konnte sich jedoch losreißen und fliehen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung fehlt von dem Tatverdächtigen bislang jede Spur. Hinweise aus der Bevölkerung werden von der Polizei Karlsruhe weiter ausdrücklich erbeten.
Bedrohungslage: Polizei fasst Mann mit mehreren Messern
Darüber hinaus ermittelt die Kriminalpolizei auch in einem weiteren Einsatz aus der vergangenen Woche: Am Freitagabend bedrohte ein 31-jähriger Mann zwei Männer im Bereich der Adlerstraße mit einem Messer. In einem Geschäft eskalierte der Streit, sodass dem Täter ein Messer zunächst abgenommen wurde. Danach holte dieser aber ein zweites Messer aus seiner Tasche und richtete es erneut in bedrohlicher Weise auf sein Gegenüber. Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen vor Ort festnehmen, und ein Amtsrichter ordnete Untersuchungshaft an.
Die Polizei weist darauf hin, dass solche Bedrohungslage trotz der alarmierenden Häufung aktuell weiterhin als Einzelfälle betrachtet werden und es keine Hinweise auf organisierte Gruppen gibt, die vorsätzlich in der Karlsruher Innenstadt Negativereignisse verursachen. Sicherheitskräfte haben ihre Präsenz in den betroffenen Bereichen zeitweise verstärkt und rufen Bürger dazu auf, in Verdachtsmomenten sofort den Notruf zu wählen.
(Quellen: Polizeipräsidium Karlsruhe)














