Maskenverweigerer sorgen am Karlsruher Hauptbahnhof für Ärger!

Symbolbild Foto: WikiCommons

ka-insider: Montagnacht (26. März) war es nicht nur die bereits geltende Ausgangssperre, die zur Kontrolle eines 31-jährigen Deutschen im Karlsruher Hauptbahnhof führte.

Der Mann hielt sich gegen 23:00 Uhr, ohne eine Mund-Nasen-Bedeckung im Hauptbahnhof auf. Nach den Gründen befragt, äußerte er gegenüber den Bundespolizisten kaum mehr als zahlreiche Beleidigungen.

Der 31-Jährige konnte darüber hinaus keine Befreiung von der Maskentragepflicht vorweisen. Auch eine Erlaubnis sich nach Beginn der Ausgangssperre in der Öffentlichkeit aufzuhalten, lag nicht vor. Er steigerte sich in eine aggressive Haltung und bedrohte die Beamten mit geballten Fäusten. Nachdem die Personalien des Mannes feststanden wurde er aus der Kontrolle entlassen. Sein Verhalten gegenüber den Beamten wurde durch eine Bodycam aufgezeichnet.

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Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe sprachen an diesem Tag über 40 Ermahnungen aufgrund einer nicht oder nicht ordnungsgemäß getragenen Mund-Nasen-Bedeckung aus. Nach der Ansprache zeigte sich die Mehrheit der reisenden Personen in den Bahnhöfen Mannheim, Karlsruhe und Bruchsal einsichtig.

Der 31-jährige Deutsche zählte nicht dazu. Auf ihn kommen nun Anzeigen wegen Bedrohung und Beleidigung zu. Außerdem werden seine Daten zur Prüfung eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. /ots