
Ab dem 1. Mai können Fahrgäste mit dem Deutschlandticket durch ganz Deutschland fahren. Aber auch der Nahverkehr wird damit günstiger. Deshalb wird das Deutschlandticket in Karlsruhe schon jetzt erfolgreich verkauft.
In Karlsruhe wird derzeit das Deutschlandticket verkauft. Der Ansturm ist groß: Fast 50.000 Tickets haben die Kunden beim Karlsruher Verkehrsverbund bereits erworben. Ab dem 1. Mai können alle Inhaber eines Deutschlandtickets für 49 Euro im Monat durch das gesamte Bundesgebiet fahren.
Deutschlandticket in Karlsruhe verkauft – 47.800 Tickets weg
In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Diskussionen um das Deutschlandticket. Nun wird es endlich in Karlsruhe verkauft und erweist sich als Kassenschlager. 47.800 Bestellungen sind beim Karlsruher Verkehrsverbund, kurz KVV, bereits eingegangen. Im Prinzip ist das Ticket eine Art Jahreskarte. Die Nutzer schließen ein Abo ab und zahlen monatlich 49 Euro, um deutschlandweit den Regionalverkehr nutzen zu können.
Die Menschen entscheiden sich damit für den Nahverkehr zu einem deutlich günstigeren Preis. Dass dieses Angebot so gut angenommen wird, war nach dem Neun-Euro-Ticket im letzten Jahr zu erwarten. Natürlich ist das aktuelle Deutschlandticket nicht mit dem Neun-Euro-Ticket und dem Feldversuch im Jahr 2022 zu vergleichen. Aber Parallelen sind durchaus erkennbar.
Großes Interesse am Deutschlandticket in Karlsruhe
Der Verkehrsverbund hat die 47.800 Deutschlandtickets auf verschiedenen Wegen an die Empfänger verschickt. Die meisten davon sind Bestandskunden. Die Abonnements wurden also lediglich auf einen anderen Tarif umgestellt. Hinzu kamen jedoch auch 7.100 Neukunden. Diese haben sich zum ersten Mal für ein Abonnement entschieden. Darunter sind weitere 610 Kunden, die das Deutschlandticket digital per App nutzen. Mit dem eigenen Smartphone hat man das Ticket dann überall dabei und kann es ganz einfach vorzeigen.
Man ist im Moment mit den vielen neuen Bestellungen beschäftigt und blickt hoffnungsvoll in eine Zukunft, in der wohl noch mehr Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Deutsche Bahn dafür gut genug aufgestellt ist. In den letzten Jahren und Monaten kam es immer wieder zu Verspätungen, Sperrungen und Zugausfällen, die für Ärger sorgten.














