Mobilitätswende: Karlsruher sollen zu Lastenrädern gelockt werden

Eine Frau fährt mit einem Lastenfahrrad durch die Innenstadt. Mit diesem Elektrofahrrad kann sie unter anderem eine Kiste Wasser transportieren und ihren gesamten Einkauf mitnehmen. Autos sind überflüssig.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Die Zahl der Autos in der Innenstadt soll sinken. In diesem Sinne sollen in Karlsruhe mehr Menschen für Lastenräder begeistert werden, um die Mobilitätswende voranzutreiben. Für die Bürger bedeutet das: Sie müssen kräftig in die Pedale treten.

Die Stadt möchte ihr Mobilitätskonzept weiter vorantreiben und die Karlsruher für Lastenräder begeistern. Nur so kann sie den Klimawandel bewältigen und vielleicht bald wieder zur fahrradfreundlichsten Stadt Deutschlands werden. Nicht alle Bürger sind davon überzeugt.

Neues Projekt: Bürger sollen auf Lastenräder umsteigen

Lastenräder sind äußerst praktisch, denn sie verfügen über eine zusätzliche Ladefläche, auf der sich beispielsweise der gesamte Einkauf, Wasserkästen oder auch Waren unterbringen lassen. Gleichzeitig benötigen sie keine großen Parkplätze in der Innenstadt, da sie wie jedes gewöhnliche Fahrrad funktionieren. Kein Wunder, dass die Stadt die Karlsruher nun zu Lastenrädern locken möchte. So schiebt die Fächerstadt die Mobilitätswende kräftig an.

Auf dem Testparcours unterwegs: Kostenlose Angebote für Karlsruher

Nun gibt es die nächste Auflage der Cargobike-Roadshow. Dabei handelt es sich um eine bürgernahe Informationsveranstaltung, die am 18. September stattfindet. Im Mittelpunkt stehen Spezialräder. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, einen Testparcours zu fahren und die Räder selbst auszuprobieren. Die Anmeldung für die Testangebote ist kostenlos. Erfahrungen mit derartigen Spezialrädern, zu denen auch Lastenräder zählen, sind nicht erforderlich. Jeder soll sich vor Ort einfach mal ausprobieren und danach entscheiden, ob die Spezialräder etwas für das eigene Leben, die Arbeit oder den Alltag sind. Im besten Fall bleibt das Auto dann öfter stehen oder wird sogar ganz überflüssig.

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Zusätzlich ist „stabil mobil“ mit dabei. Es handelt sich dabei um ein spezielles Angebot für Menschen mit Einschränkungen sowie für Senioren. Hier können die Bürger mithilfe von Experten vor Ort verschiedene Elektrofahrräder ausprobieren. In diesem Zusammenhang kann vielleicht das eine oder andere Vorurteil ausgeräumt werden. Man kann offene Fragen stellen und sich am Ende eventuell für ein Lasten- oder Elektrofahrrad entscheiden.