Müllberge drohen: Karlsruhe bietet um Rücksichtnahme an Silvester

Überfüllte Mülltonnen
Symbolbild © istockphoto/Ja'Crispy

Karlsruhe warnt schon jetzt vor Silvester und dem 1. Januar. In dieser Situation ist das richtige Verhalten gefragt. Dabei kann jeder mithelfen!

Neujahr drohen große Müllberge. Mit einem simplen Trick kann jeder mithelfen, diesen unschönen Zustand zu verhindern. Ganz nebenbei schützt das richtige Verhalten auch die Tiere in der Umgebung.

Entsorgung der Feuerwerkskörper

Die Stadt Karlsruhe ruft zur Eigenverantwortung auf. Jeder soll seine abgebrannten Feuerwerkskörper und Böller selbst entsorgen. Am 1. Januar sind zusätzlich doppelt so viele Einsatzkräfte der Abfallwirtschaft in der Stadt unterwegs. In einer Mitteilung bittet die Stadtverwaltung alle Bürger, ihre Abfälle und Behältnisse fachgerecht zu entsorgen und nicht im Stadtgebiet liegen zu lassen. Dies soll auch der Umwelt zuliebe geschehen.

Lesen Sie auch
Nächste Planung: Hundesteuer soll in Karlsruhe erhöht werden

Nach Aussagen der Stadt verbrannten die Bürger in den letzten Jahren größere Batterien an Feuerwerken im öffentlichen Raum. Danach blieben aber die leeren Behältnisse zurück. Sicherheitshalber verdoppelt Karlsruhe die Reinigungskräfte zu Neujahr. Ohnehin seien die Bürger, die öffentliche Straßen und Plätze verschmutzen, dazu verpflichtet, ihren Unrat zu beseitigen.

Verantwortung und Rücksicht auf Tiere

Die Eigenverantwortung geht auch auf den Umgang und die Rücksichtnahme in Bezug auf die Umwelt über. So gilt es, einen Sicherheitsabstand von 1000 m zu Grünanlagen und Schutzgebieten zu halten. Ohnehin ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und das Knallen in Naturschutzgebieten strengstens untersagt.

Die Stadt weist darauf hin, dass die Schutzgebietsverordnung in den meisten fällen Luftverunreinigungen und Lärm untersagt. In Schutzgebieten ist es nur zulässig zu knallen, wenn die Natur dadurch keinen Schaden nimmt. In der Regel brauchen Bürger dafür eine Erlaubnis der Naturschutzbehörde.

Lesen Sie auch
Zu viel Ärger am Karlsruher Kronenplatz: Nun reagieren die Grünen

Haustiere und Wildtiere schützen

Die Rücksicht auf Wildtiere schließt die Haustiere nicht aus. Diese leiden unter dem Krach, der durch das Knallen verursacht wird. Sie sind zu Silvester einem enormen ausgesetzt. Die Lichtreflexe und der Lärm können nicht zugeordnet werden. Schnell können die Tiere in Panik geraten.

Ebenso meiden sollten Bürger öffentliche Grünanlagen. Hier übernachten die Tiere oder halten Winterruhe. Hier zu Lande sind sehr viele Vögel beheimatet. Bis nachts ruhen sie auf den Bäumen oder im Gebüsch. Ebenso wenig sind die offene Feldflur noch das Seeufer ein geeigneter Platz, um ein Feuerwerk los zu lassen. In diesem Bereichen leben sehr viele Wildtiere, die durch die Knallerei aufgescheucht werden.