Nach der Hitze: Karlsruhe muss sich jetzt auf Unwetter einstellen

Eine Großstadt im Regen. Beinahe sintflutartig stürzt das Wasser vom Himmel und der gesamte Boden ist nass und mit Pfützen bedeckt. Eine junge Frau läuft mitten durch den Regen, ohne einen Regenschirm bei sich zu tragen. Es scheint warm zu sein, denn die Menschen tragen kurze T-Shirts.
Symbolbild © istockphoto/yann vernerie

Nach mehreren Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen stehen der Region Karlsruhe Unwetter bevor. Statt Sonne und trockener Hitze rechnen Meteorologen im Verlauf des heutigen Tages und am Abend mit kräftigen Gewittern.

Starkregen, stürmische Böen und örtlich auch Hagel: Karlsruhe stehen heute womöglich schwere Gewitter bevor. Wer Ausflüge plant oder den Feierabend im Freien verbringen möchte, sollte die Wetterentwicklung besser genau im Blick behalten.

Überflutungen drohen: Karlsruhe muss sich auf Unwetter einstellen

Auslöser für die Unwetter, die sich derzeit über Karlsruhe zusammenbrauen, ist kühlere Luft, die auf die aufgeheizten Luftmassen über Baden-Württemberg trifft. Genau dieser Temperaturunterschied schafft ideale Bedingungen für teils kräftige Gewitterzellen. Besonders am Nachmittag und in den Abendstunden können sich diese innerhalb kurzer Zeit bilden und lokal sehr unterschiedlich ausfallen. Während es an einem Ort trocken bleibt, können wenige Kilometer weiter heftige Regengüsse niedergehen. Für Karlsruhe bedeutet das: Innerhalb kurzer Zeit können Straßen überflutet werden, weil die ausgetrockneten Böden große Wassermengen zunächst kaum aufnehmen. Hinzu kommen kräftige Windböen, die Äste abbrechen oder lose Gegenstände umherwirbeln können. Auch Hagel lässt sich nach aktuellen Prognosen nicht ausschließen.

Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit anpassen und bei Starkregen genügend Abstand halten. Gerade auf der Autobahn oder auf Landstraßen kann die Sicht innerhalb weniger Sekunden stark zurückgehen. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist oder einen Spaziergang plant, sollte bei aufziehenden dunklen Wolken rechtzeitig Schutz suchen und offene Flächen meiden. Die Gewitter bringen zwar eine vorübergehende Abkühlung, lösen das Problem der Trockenheit aber nicht. Kurze, heftige Regenschauer fließen häufig oberflächlich ab, statt tief in den Boden einzudringen. Für Gärten, Wälder und die Landwirtschaft bleibt die Wassersituation deshalb vielerorts weiterhin angespannt.

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Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter wechselhaft. Neben freundlichen Abschnitten rechnen Wetterexperten immer wieder mit einzelnen Schauern oder Gewittern. Wer Veranstaltungen im Freien besucht oder einen Ausflug in die Region plant, sollte deshalb vor dem Start noch einmal einen Blick auf die aktuelle Wettervorhersage werfen.

Nach der langen Hitzephase dürfte der Wetterumschwung zwar für etwas Erleichterung sorgen. Gleichzeitig steigt damit aber auch das Risiko für lokale Unwetter. Deshalb empfiehlt es sich, Gartenmöbel und andere lose Gegenstände zu sichern, Fahrzeuge möglichst nicht unter Bäumen zu parken und Wetterwarnungen im Tagesverlauf aufmerksam zu verfolgen.

(Quellen: DWD, Kachelmannwetter)