Nach großer Suchaktion: Vermisste aus Karlsruhe tot aufgefunden

Ein Großeinsatz von Einsatzkräften und Behörden der Polizei in einem Wald. Sie machen sich auf die Suche nach einer vermissten Person. Zwischen den Bäumen hängt rot-weißes Absperrband. Bei Karlsruhe kam es zu einem Schreckensfund.
Symbolbild Foto: Thomas Riedel

Nun haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Man hat die vermisste Frau aus Karlsruhe tot aufgefunden. Die private Suchaktion führte letzten Endes zur traurigen Gewissheit.

Es war eine private Suchaktion von Angehörigen, die am Sonntag die Befürchtungen bestätigte. Die vermisste 69-Jährige aus Karlsruhe ist tot.

Plötzlich verschwunden: Den letzten Kontakt hatte es am 6. Februar gegeben

Die seit Anfang Februar im Raum Karlsruhe vermisste 69-jährige Frau ist tot. Das gab die Polizei am Abend des 15. Februar 2026 bekannt. Im Bereich Büchelberg in Rheinland-Pfalz hatte man sie schließlich aufgefunden, weshalb man die am 13. Februar gestartete Öffentlichkeitsfahndung damit auch zurücknimmt. Anzeichen für ein Fremdverschulden liegen bei derzeitigem Ermittlungsstand keine vor. Dennoch hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Klärung der genauen Todesursache mittlerweile aufgenommen.

Die 69-Jährige hatte am Freitag, den 6. Februar 2026, gegen 9 Uhr ihre Wohnanschrift in Karlsruhe mit einem weißen Fiat verlassen. Seitdem galt sie als vermisst. Ihre Angehörigen machten sich schon bald Sorgen – nicht zuletzt deshalb, weil sie sich aufgrund ihrer Knieprobleme und der daraus resultierenden eingeschränkten Mobilität in einer hilflosen Lage befinden könnte.

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Die Spur führte die Helfer als Erstes zu dem Fahrzeug der Frau

Eine erste heiße Spur führte die Ermittler dann nach Rheinland-Pfalz. Und bereits am Dienstag, den 10. Februar, hat man ihr Fahrzeug im Bereich Büchelberg entdeckt, woraufhin die Polizeiinspektion Wörth umfangreiche Suchmaßnahmen einleitete. Auch eine großflächige Fahndung, bei der mögliche Aufenthaltsorte überprüft wurden, blieb jedoch zunächst ohne Erfolg.

Schließlich war es eine von Angehörigen organisierte private Suchaktion am Sonntag, den 15. Februar, die zur Auffindung der Frau führte. Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich für die zahlreichen Hinweise aus der Bevölkerung und die rege Unterstützung bei der Fahndung, insbesondere auch in den sozialen Medien. Hinweise von Zeugen werden somit nicht mehr benötigt. Die Polizei bittet jedoch ganz klar darum, die Privatsphäre der Angehörigen in dieser schweren Zeit zu respektieren.

(Quellen: Polizeipräsidium Karlsruhe, Polizeiinspektion Wörth)