
Die Liste des Grauens verbreitet sich derzeit wie ein Lauffeuer in Karlsruhe. Es soll jede Menge gestrichen werden, denn die Stadt muss sparen. Nun soll das Rheinstrandbad vor der Schließung gerettet werden.
Die Bürger können nicht glauben, dass ihr Rheinstrandbad auf der Streichliste steht, und gehen auf die Barrikaden. Ein Förderverein möchte nun alles in seiner Macht Stehende tun, damit die Bürger auch im nächsten Jahr wieder in dem Kult-Bad planschen können.
Bürger wollen kämpfen: Rheinstrandbad in Karlsruhe nicht schließen
Vor wenigen Tagen hat der Förderverein eine offizielle Mitteilung herausgegeben. Darin erklären sich die Mitglieder bereit, Verantwortung für das Rheinstrandbad zu übernehmen. Sie würden sich um die Organisation und die Finanzen kümmern. Ziel ist es, ein neues Betriebsmodell einzuführen, um die Schließung des Rheinstrandbads in Karlsruhe unbedingt zu vermeiden.
Aus dem neuen Modell sollen der Stadt kaum zusätzliche Kosten entstehen. Durch ehrenamtliche Mitglieder und Mitarbeiter sowie steuerliche Vorteile möchte man eine Zustimmung für das Modell erreichen. Außerdem möchte man im Rheinstrandbad besondere Events veranstalten, um Bürger und Besucher anzulocken.
Finanzierung nicht durch die Stadt: Rheinstrandbad in Karlsruhe soll offen bleiben
Jetzt geht es darum, Gespräche zu führen und das Rheinstrandbad zu retten. Es sollte nicht dauerhaft schließen, sondern nur für eine – sehr lange – Zeit von zwei Jahren. In diesem Zusammenhang hätten die Karlsruher in der nahen Umgebung keine Möglichkeit mehr, das Kultbad zu besuchen. Viele können sich einen Urlaub schlichtweg nicht leisten.
Für sie bleibt im Sommer nur die Möglichkeit, wenigstens in der Freizeit, nach der Arbeit oder am Wochenende das Freibad zu besuchen. Und gerade das Rheinstrandbad mit seiner großen Liegewiese und den Schwimmflächen bietet hierfür eine wirklich gelungene Gelegenheit. Das letzte Wörtchen ist in Sachen Badschließung und Sparpläne noch nicht gesprochen. Eines steht an dieser Stelle fest, die Bürger und der Förderverein werden sich so schnell nicht geschlagen geben.
(Quellen: Förderverein Rappenwört, Gemeinderat Karlsruhe)














