
Für viele Hundebesitzer gehört ihr Tier zur Familie. Doch ausgelegte Köder können Spaziergänge zur Gefahr machen. In Karlsruhe sorgen nun mit Nadeln präparierte Wurststücke für Aufmerksamkeit. Die Polizei warnt.
Für viele Menschen ist ein Hund weit mehr als ein Haustier. Deshalb achten Hundehalter darauf, dass es ihren Tieren gut geht und sie sich draußen sicher bewegen können. Gerade beim Spaziergang lässt sich jedoch nicht immer kontrollieren, was ein Hund am Wegesrand entdeckt.
Hundeköder: Unbekannte legen gefährliche Futterstücke aus
Immer wieder tauchen Meldungen über ausgelegte Hundeköder auf. Dabei handelt es sich um Futterstücke, die jemand gezielt an Orten platziert, an denen Hunde unterwegs sind. Für die Tiere können solche Funde gefährlich werden, wenn die Nahrung mit schädlichen Stoffen oder Gegenständen versehen wurde. Deshalb sollten Hundehalter aufmerksam bleiben und ihren Tieren nicht erlauben, unbekannte Lebensmittel vom Boden aufzunehmen. Auch Spaziergänger können helfen, indem sie auffällige Funde melden.
Polizei warnt Hundehalter in Karlsruhe
Besonders problematisch wird ein Köder, wenn jemand Gegenstände darin versteckt. Nadeln oder Nägel können beim Fressen Verletzungen verursachen und stellen deshalb eine erhebliche Gefahr für Hunde dar. Schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann reichen, damit ein Tier ein solches Stück aufnimmt. Deshalb rät die Polizei Hundehaltern grundsätzlich zu besonderer Aufmerksamkeit in betroffenen Bereichen. Wer einen verdächtigen Köder entdeckt, sollte ihn nicht einfach liegen lassen oder mit bloßen Händen anfassen. Stattdessen sollten Betroffene die zuständigen Stellen informieren und den Fund möglichst genau beschreiben.
In Karlsruhe hat die Polizei am vergangenen Wochenende mehrere Hinweise aus dem Stadtteil Grünwinkel erhalten. Spaziergänger meldeten im Bereich der Christian-Schneider-Straße Wurststücke, in denen Nadeln steckten. Das Polizeipräsidium Karlsruhe veröffentlichte die Warnung am 14. September und forderte Hundehalter zu besonderer Vorsicht auf. Die Polizei empfiehlt, Hunde dort nicht unbeaufsichtigt fressen zu lassen. Bereits zuvor gab es in Karlsruhe Berichte über präparierte Wurststücke.
(Quellen: Polizei Karlsruhe, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














