
Bald werden sie wieder krabbeln – und die Sorgen der Bürger steigen. Seit Jahren leiden viele Menschen unter winzigen Insekten, die enorme Schäden anrichten. Die Rede ist von invasiven Tierarten, die sich im Karlsruher Raum stark vermehren. Jetzt warnen Experten vor der nächsten Plage durch Krabbeltiere.
Wir müssen regelmäßig über die enormen Schäden und Belastungen berichten, die von den kleinen Krabbeltieren in Karlsruhe und Umgebung ausgehen. Die Tiere befallen die Region in Superkolonien, weshalb von einer regelrechten Plage die Rede ist.
Millionenfach fallen die Insekten über Karlsruhe her
In vielen Straßen, wie der Durlacher Allee, kann man sie bereits wieder beobachten. In Karlsruhe kann man sie schon wieder sehen. Hier bereiten sich die invasiven Krabbeltiere in Millionenstärke vor. Ihre Nester sind teilweise 100 Meter lang und richten enorme Schäden im Straßenbett und auf den Fußwegen an. Was passiert, wenn die Tiere auch Häuser und Gartenkolonien befallen, ist nicht abzusehen.
Die Rede ist von invasiven Ameisen-Superkolonien, die seit vielen Jahren ein enormes Problem in Karlsruhe darstellen. Und die Experten warnen vor der nächsten Plage in diesem Jahr. Es wird wohl viele Jahre dauern, bis eine Lösung gefunden ist. Bis dahin heißt es, sich zu wappnen. Außerdem gilt es, einen Befall mit den Ameisen sofort dem Amt zu melden und sich an Fachleute wie Kammerjäger zu wenden.
Defekte Ampeln und Unfälle durch Plage der Krabbeltiere
Auch am Adenauerring in Karlsruhe hat die Ameisenplage bereits zu Ampelausfällen und Unfällen mit zahlreichen Verletzten geführt. Laut der Stadt waren die Ameisen für die technischen Defekte an der Ampel verantwortlich.
Inzwischen haben Mitarbeiter der Stadt die Ampelanlage wieder vollständig instand gesetzt und sie gegen einen erneuten Ameisenbefall geschützt. Es gilt also, vorzusorgen und sich zu schützen, um enorme Schäden zu vermeiden. So warnen die Experten jetzt schon, dass mit zunehmend schönem Wetter sich die Super-Kolonien überall in Karlsruhe im gesamten Stadtgebiet ausbreiten werden.
(Quellen: Polizei Karlsruhe, SWR, Stadtwerke)














