Neues bundesweites Ranking: Karlsruhe ist dabei auf Platz eins

Symbolbild © istockphoto/Eisenlohr

Einige Städte wurden getestet. Das Ergebnis ist eindeutig. Karlsruhe bietet das beste Angebot. Mit großem Abstand folgen München und Berlin.

Carsharing ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Und in Zeiten der steigenden Preise ist dieses Angebot immer wichtiger. Vor allem in großen Städten. Nun wurden die Großstädte unter die Lupe genommen. Das Carsharing Angebot wurde dort getestet. Mit eindeutigem Testsieger.

Karlsruhe im Ranking auf Platz eins

Karlsruhe bietet seinen Einwohnern das beste Carsharing Angebot. Dort gibt es 4,34 geteilte Pkw auf 1.000 Einwohner. In Karlsruhe gibt es somit die bundesweit höchste Dichte an Carsharing-Fahrzeugen. Dies ermittelte der Branchenverband bcs.

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Platz zwei und drei folgen mit großem Abstand. München bietet 2,02 Fahrzeuge pro Einwohner und Berlin 1,98. Somit liegen diese beiden Städte deutlich hinter Karlsruhe.

Angebot ist sehr unterschiedlich

Die Stadt Karlsruhe unterscheidet sich auch mit ihrem Carsharing-Konzept von den beiden Millionenstädten. In Karlsruhe beherrscht der Anbieter Stadtmobil den Markt. Er bietet hauptsächlich stationsbasierte Modelle. In München und Berlin sind zum größten Teil die Free-Floating-Anbieter Miles, Share Now und WeShare vertreten. Bei diesem Konzept finden die Kunden die Fahrzeuge im kompletten Aktionsgebiet. Sie können sie auch dort einfach wieder abstellen, es gibt keine festen Abgabeorte.

Doch auch in den beiden Großstädten gibt es stationsbasiertes Carsharing. In München ist der Hauptanbieter Stattauto. In Berlin betreiben die größten stationsbasierten Flotten die Anbieter Cambio und Stadtmobil.

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Die Top zehn

Unter den zehn Kommunen mit der größten Dichte an Carsharing-Fahrzeugen, befinden sich einige Großstädte wie Hamburg, Köln und Frankfurt. Aber auch kleiner Städte überzeugen mit ihrem Angebot. Darunter Halle/Saale mit 1,68 Fahrzeugen, Tübingen mit 1,48 Fahrzeugen und Heidelberg mit 1,43 Fahrzeugen.

Dort ist das Angbot ähnlich wie in Karlsruhe aufgestellt. Es besteht aus stationsbasiertem und kombinierten Systemen. In Metropolen dagegen beherrschen häufig reine Free-Floating-Angebote den Markt. In einigen Top-20-Städten wie Münster, Marburg und Aachen sind sogar gar keine Free-Floater auf der Straße.