Niedrigwasser am Karlsruher Rhein: Fähren werden jetzt eingestellt

Niedrigwasser am Rhein
Symbolbild © istockphoto/Heiko119

Jetzt ist es also soweit – Die ersten Fähren wurden in Karlsruhe eingestellt wegen dem Niedrigwasser – Auch tausende Pendler sind betroffen.

Umwege muss auf sich nehmen, wer als Pendler oder Lkw-Fahrer gewöhnlich eine Fähre nutzt, die ihren Betrieb wegen Niedrigwasser nun pausieren muss – wie jüngst etwa die Rheinquerung bei Leimersheim nördlich von Karlsruhe.

Auch die Fähre zwischen dem nordbadischen Mannheim und dem rheinland-pfälzischen Altrip wurde außer Betrieb gesetzt.

Allein vom Wegfall dieser Verbindung seien täglich 2000 bis 2200 Autofahrer sowie Radler und Fußgänger betroffen, sagte der Geschäftsführer der Rheinfähre Altrip GmbH, der dpa.

In Norddeutschland verhinderten zuletzt Niedrigwasser und Sandbänke in Elbmitte den Fährbetrieb bei Darchau in der niedersächsischen Elbtalaue.

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Llieferprobleme könnten entstehen, weil Frachtschiffe angesichts der tiefen Pegelstände nur noch zum Teil beladen werden können, wie der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) in Duisburg mitteilte.

Auf der Elbe könnten schon seit Wochen keine Frachter mehr verkehren. Das Niedrigwasser verschärfe das Gerangel um knappen Schiffsraum in Zeiten von Ukraine-Krieg und Energiekrise. Lkw seien grundsätzlich keine Alternative, weil die Binnenschiffe größereMengen transportieren könnten: Schon ein 110-Meter-Schiff befördere bis zu 3000 Tonnen. /dpa