Omnikron-Ausbreitung: Karlsruher Klinik-Chef fordert allgemeine Impfpflicht

Symbolbild © istockphoto/upixa

Karlsruhe Insider: Ein Schritt in die richtige Richtung.

Auch im Städtischen Klinikum in Karlsruhe ist das Omikron-Virus auf dem Vormarsch. Zwar steigen die Zahlen insgesamt stark an, doch ist auf der Intensivstation die Lage voll unter Kontrolle. Dafür befinden sich auf der Normalstation mehrere Corona-patienten, überwiegend mit dem Omikron-Virus infiziert.

Beim Personal im Städtischen Klinikum sind derzeit 169 Mitarbeiter wegen Krankheit, Quarantäne oder auch wegen eines momentanen Beschäftigungsverbots ausgefallen. Alle hoffen natürlich, dass jetzt aufgrund der verkürzten Quarantänezeit die Reihen der ausgefallenen Mitarbeiter sich möglichst schnell lichten werden.

Der Chef des Klinikums, Michael Geißler, verlangt von der Regierung eine schnelle Entscheidung für eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. Die derzeitige Impfquote sei viel zu niedrig und liegt derzeit bei nur 73 Prozent.

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Zwar haben sich in den letzten Wochen wieder viele Personen in Deutschland impfen lassen, doch reicht dies bei weitem nicht aus, um Corona langsam in den Griff zu bekommen.

Aktuell liegen im Klinikum 25 Corona-Patienten auf der Normalstation, 6 Patienten befinden sich noch auf der Intensivstation. Diese 6 Patienten leiden alle an der Delta-Variante des Corona-Virus.

Eine Booster-Impfung ist die einzige Möglichkeit, sich vor der Omikron-Variante zu schützen.

Die Infektionszahlen steigen praktisch täglich auf immer neue Rekorde an, und der Anstieg wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch bis Mitte Februar andauern.