
In Karlsruhe bestimmen Baustellen und Verkehrsarbeiten vielerorts das Stadtbild. Nun gibt es beim Karoline-Luise-Tunnel eine wichtige Änderung: Autofahrer dürfen dort wieder schneller fahren. Zuvor gab es eine Panne im Karlsruher Tunnel.
Karlsruhe steht auch in diesem Jahr stark im Zeichen von Bau- und Infrastrukturmaßnahmen. Die Stadt arbeitet an Straßen, Leitungen und verschiedenen Bauwerken, deshalb müssen Verkehrsteilnehmer immer wieder mit Einschränkungen rechnen.
Diese Einschränkungen sorgen für Umstände
Für Autofahrer brachte die Situation am Karoline-Luise-Tunnel zuletzt zusätzliche Umstände. Nach einem Unfall musste die Stadt den Tunnel zunächst vollständig sperren. Nach der Wiederöffnung blieb in der nördlichen Röhre zunächst eine Geschwindigkeitsbegrenzung bestehen. Autofahrer durften dort aus Sicherheitsgründen nur mit 30 Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Die Einschränkung hing mit einem beschädigten Teil der technischen Sicherheitsausstattung zusammen. Damit wollte die Stadt einen sicheren Betrieb gewährleisten, bis eine Lösung für die Störung gefunden war. Für Menschen, die regelmäßig durch den Tunnel fahren, bedeutete das vor allem eine zusätzliche Verkehrsregel und eine langsamere Fahrt auf der betroffenen Strecke.
Vorerst behoben: Panne im Karlsruher Tunnel
Jetzt hat das Tiefbauamt die technische Störung zunächst behoben. Fachleute konnten das beschädigte Brandmeldelinienkabel durch Programmierarbeiten wieder in Betrieb nehmen. Damit funktioniert die Signalübertragung im Brandfall wieder, sodass die Stadt die bisherige Begrenzung aufheben kann. In der betroffenen Tunnelröhre gilt deshalb nun wieder eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde. Für Autofahrer fällt damit eine Einschränkung weg, die seit Mitte August gegolten hatte. Die Stadt stellt allerdings klar, dass die technische Lösung noch nicht das Ende der Arbeiten bedeutet.
Hinter der Störung steckt ein Unfall vom 12. August. Ein zu hohes Fahrzeug wollte in die Zufahrt zum Parkhaus des Ettlinger-Tor-Centers fahren und beschädigte beim Wenden unter anderem das Brandmeldelinienkabel. Weil dieses System im Brandfall wichtige Signale übermittelt, musste die Stadt zunächst reagieren und den Tunnel sperren. Die endgültige Reparatur steht allerdings noch aus. Dafür soll die nördliche Röhre in den kommenden Wochen noch einmal gesperrt werden. Die Stadt plant die Arbeiten tagsüber in verkehrsärmeren Zeiten. Wann genau die nächste Sperrung stattfindet, steht derzeit noch nicht fest.
(Quellen: Stadt Karlsruhe, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














