Peinlicher Vorfall: Ortschaft bei Karlsruhe kommt ins Fernsehen

Eine Filmcrew bei einem Videodreh im Wald.
Symbolbild © istockphoto/Felix Seichter

Eine Ortschaft bei Karlsruhe kommt ins Fernsehen, aber der Grund ist ein eher peinlicher Vorfall.

Ein peinlicher Vorfall bringt eine Ortschaft bei Karlsruhe ins Fernsehen. Bereits im Frühjahr 2022 schaffte es die Kuriosität in die Prunksitzung des Karnevals.

Gefährliche Wasserrinne sorgt für Aufsehen

Stein des Anstoßes ist eine mit einem rot-weißen Flatterband abgesperrte Wasserrinne in der Ortschaft Malsch. Seit 2022 erregt sie die Gemüter und hat den Ort bei Karlsruhe nun ins Fernsehen gebracht. Inzwischen hat der Bollehohlchor ein Lied auf dieses Gewässer gesungen. Eine weitere Fernsehsendung ist auf diesen Vorfall aufmerksam geworden. Es handelt sich um eine Satiresendung des öffentlich-rechtlichen Senders.

Der NDR will wohl einen Ort bei Karlsruhe ins Fernsehen bringen. Es handelt sich um die Satiresendung „extra 3“, die regelmäßig im Norddeutschen Rundfunk läuft. In Verbindung mit einer Wasserrinne gibt es Sicherheitsbedenken. Zwischenzeitlich hat man sogar überlegt, die teure Rinne zuzuschütten. Das Ganze kann mit Fug und Recht als Schildbürgerstreich bezeichnet werden. Während der Filmaufnahmen, bei denen Werner Scherer von den freien Wählern interviewt wurde, sprang er mehrmals über den Wasserlauf zum Spaß. Das Interview gab er dem Fernsehen nach mehreren vergeblichen Versuchen, endlich eine Lösung für die Wasserrinne zu finden.

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Keine Einigung zur Wasserrinne in Malsch

Die Wasserrinne bewegt die Gemüter, denn sie ist vierzig Zentimeter tief und stellt eine Unfallgefahr für Radfahrer, Rollatorfahrer, Fußgänger und Autofahrer dar. Um auf die Vertiefung aufmerksam zu machen, wurde der Wasserlauf 2021 mit einem roten Sandstein eingefasst. Dennoch kam es an dieser Stelle immer wieder zu Unfällen. Die Polizei und das Landratsamt sehen in der fünfzehn Meter langen Rinne nach wie vor eine Gefahr für die Gemeinde. Deshalb musste vom Gemeinderat ein Sicherheitskonzept erarbeitet werden. Mehrere Vorschläge, unter anderem von einem Ingenieursbüro, wurden gemacht, aber immer wieder verworfen. Lange Diskussionen führten zu keiner Lösung.

Schließlich konnte man sich mehrheitlich für geschwungene Bänke entscheiden. Diese Maßnahme hat man mit einem Kostenaufwand von 20.000 Euro genehmigt. Inzwischen ist man sich aber sicher – nachdem Malsch wegen der gefährlichen Rinne schon im Fernsehen war – ist es zumindest eine Reise wert.