
Die Tierschutzorganisation PETA fordert nun einen sofortigen Stopp. Ziel ist die Karlsruher Tiermesse, die das Verbot sofort umsetzen soll. Schließlich geht es um das Wohl der Tiere und nicht bloß um die Sicherheit der Tierschützer.
Es geht um die Qualzuchten auf der Karlsruher Tiermesse. Ein Echo dazu kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Die Betreiber der Messe wollen die Verbote nun grundsätzlich umsetzen, was Peter sehr begrüßt. Die Tiermesse ist in Karlsruhe und Umgebung sehr beliebt.
Karlsruhe Tiermesse folgt PETA-Forderung und setzt Verbote um
„TIERisch gut“ heißt die Messe, die kommendes Wochenende stattfindet. Im Rahmen dieser Veranstaltung finden eine Ausstellung von Edelkatzen sowie eine Rassehundeausstellung statt. So haben Besitzer und Züchter aus nah und fern die Möglichkeit, ihre Tiere auszustellen. Gerade bei der Zucht von Hunden und Katzen gibt es zwei Lager und immer viel Kritik. Es geht um die sogenannten Qualzuchten. Dabei handelt es sich um Rassen, bei denen typische Rassemerkmale besonders hervorgehoben werden, was sich jedoch negativ auf die Gesundheit der Tiere auswirkt. Die Tierschutzorganisation PETA fordert hier schnelles Handeln gemäß § 10 der Hundeverordnung.
Verbote von Tieren auf der Messe: Beliebte Karlsruher Tiermesse im Visier
Demnach dürfen Tiere nicht mehr ausgestellt werden, wenn sie wesentliche Merkmale der Qualzucht aufweisen. Ins Visier geraten sind zwei Rassen: der Kavalier King Charles Spaniel und der Pomeranian. Für beide Rassen gilt, dass sie einen gültigen MRT-Befund mitführen müssen, der nachweist, dass sie frei von einer Chiari-Like-Malformation sind. Es handelt sich hierbei um eine neurologische Erkrankung.
Betroffen davon sind derart kleine Rassen. Sie ist an Fehlbildungen des Kopfes erkennbar. Dies führt zu einem Missverhältnis von Schädel- und Gehirngröße Tiere, die an dieser Krankheit leiden, erkennt man an einer sehr kleinen Schädelgrube am Hinterkopf. Außerdem fordert die Tierschutzorganisation das grundsätzliche Verbot der Ausstellung gezüchteter Hunde und Katzen. Die Menschenmassen und der Lärm sind nicht artgerecht. Derartige Messen könnten Menschen außerdem dazu verleiten, nur Rassetiere zu kaufen, obwohl die Tierheime voll sind.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, PETA)














