
Der Karlsruher SC hat es momentan nicht leicht, das Training wurde abgesagt und das nächste Spiel steht auf der Kippe.
Keine 24 Stunden auf den Pokal-Coup folgte der Corona-Schock. Wegen mehrerer positiver Fälle im Umfeld seines Profiteams hat der Karlsruher SC sein für Donnerstag geplantesTraining abgesetzt.
Stattdessen stehen für Spieler, Betreuer und weitere Kontaktpersonen PCR-Tests an, auf deren Basis mit dem Gesundheitsamt dann über das weitere Vorgehen entschieden werdensoll.
Ob das Heimspiel gegen den SV Sandhausen am Sonntag betroffen sein könnte, stehe derzeit noch nicht fest, teilte der Zweitligist am Mittwoch mit. Man stehe im Austausch mit der Deutschen Fußball Liga.Nur allzu gerne würden die Badener ins Duell mit dem Landesrivalen den Schub aus München mitnehmen. «Am Sonntag werden wir zurückkommen in die Liga und es besser machen als beim letzten Pokalspiel», hatte Trainer Christian Eichner nach der Partie beim TSV 1860 gesagt.
Dass sie durch das 1:0 (0:0) beim Drittligisten am Dienstag erstmals seit einem Vierteljahrhundert ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen sind, sei für die Karlsruher «keine Selbstverständlichkeit», so der Coach, sondern eine «historische Geschichte». Die beflügeln sollte.Nach ihrem bis dato letzten Coup in dieser Pokal-Saison, dem völlig überraschenden 2:1 bei Europapokalteilnehmer Bayer Leverkusen in der zweiten Runde im Oktober, wurden die Karlsruher allerdings äußerst unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit 2:4 unterlagen sie im darauffolgenden Liga-Heimspiel dem SC Paderborn – nach etwas mehr als einer halben Stunde hatten sie schon 0:4 zurückgelegen.
In der Liga kassierten die Karlsruher zuletzt gleich viermal in Serie mindestens zwei Gegentore pro Spiel. Zuhause haben sie diese Saison allerdings erst zweimal verloren – und seit der besagten Niederlage gegen Paderborn vor zweieinhalb Monaten gar nicht mehr.
Gegen den Tabellen-16. aus Sandhausen will der KSC den Kontakt zur oberen Hälfte des Tableaus nun wieder herstellen. Die Gäste werden inzwischen wieder von Eichners früherem Chef im Wildpark, Alois Schwartz, trainiert. Auch dieser Umstand dürfte das Spiel zu einem besonderen machen für die neuen Karlsruher Pokalhelden. Vorausgesetzt, es kann überhaupt wie geplant stattfinden. /dpa














