
Das Team des Karlsruher Zoos und die Besucher sind tief traurig, denn ein Publikumsliebling musste eingeschläfert werden. Der Leopard war einer der Magneten im Karlsruher Zoo und wird allen sehr fehlen. Aber es gab keine andere Wahl.
Sich von liebgewonnenen Tieren zu verabschieden, ist ein harter Prozess. Manchmal ist dieser Schritt jedoch unumgänglich. So musste sich nun auch das Team des Karlsruher Zoos verabschieden. Ein Leopard musste dort eingeschläfert werden. Den Ärzten blieb keine andere Wahl.
Leopard im Karlsruher Zoo eingeschläfert – nach 18 Jahren
Dschingis gehörte zur Gattung der Chinaleoparden. Doch leider lebt er nicht mehr; er musste gestern eingeschläfert werden. Für die Mitarbeiter des Zoos war das keine einfache Entscheidung, aber sie war unumgänglich. Man hatte sich dazu entschieden, das Tier von seinen Leiden zu erlösen, da sich sein Zustand wohl nicht mehr gebessert hätte. So entschied der Revierleiter des Karlsruher Zoos, Michael Heneka, nahm Abschied. Ein doch recht tröstliches Ende: Dschingis hat mit 18 Jahren ein hohes Alter erreicht.
China-Leoparden sind stark gefährdet und stehen daher auf der Roten Liste. Deshalb hat das Zuchtprogramm der kooperierenden Zoos eine ebenso große Bedeutung. Gemeinsam mit der Leopardin Taohua hatte Dschingis vier Nachkommen, die für das Zuchtprogramm von großer Bedeutung sind. Das Team des Zoos ist jetzt traurig und denkt voller Wehmut an den wunderschönen China-Leoparden, der den Besuchern zukünftig fehlen wird.
Leoparden sind stark gefährdet: Publikumsliebling mit großer Bedeutung für Zuchtprogramm
China-Leoparden gehören zu den Großkatzen. Sie leben in Zentralasien in Hochgebirgen. Aufgrund jahrelanger Wilderei sind die Tiere mittlerweile stark gefährdet. Außerdem wird ihr Lebensraum immer weiter zerstört. Deshalb sind Artenschutzprogramme wie das, in dem Dschingis teilnahm, von großer Bedeutung. Ebenso schmerzlich musste sich der Karlsruher Zoo erst 2023 von einem Schneeleoparden-Weibchen namens Julika verabschieden. Die Anteilnahme im Netz war groß, ebenso wie jetzt die Zahl der Besucher, die mit uns trauern.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Zoo Karlsruhe)














