
Insbesondere in den letzten Monaten mussten viele Einzelhändler und Gastronomen aufgeben. So nehmen die Leerstände in der Karlsruher Innenstadt zu. Dies erfüllt viele Bürger mit Sorge.
Die Karlsruher Innenstadt scheint ein großes Problem zu haben, denn immer mehr Geschäfte müssen schließen. Das Bild, welches sich den meisten Bürgern dann bietet, ist sehr trostlos und lädt nicht wirklich zum Bummeln ein.
Trostlos: Immer mehr Leerstände in der Karlsruher Innenstadt
Und das ist das eigentliche Problem. Während die Kaiserstraße schon seit Jahren mit zunehmendem Leerstand zu kämpfen hat, greift dieses Phänomen nun auch auf andere Bereiche und Seitenstraßen über. Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister können sich oft nicht mehr halten. Schuld für die Schließungswelle sind die steigenden Kosten für den laufenden Betrieb und natürlich der Druck, den der Onlinehandel auf den Handel vor Ort ausübt. Das geht nicht spurlos an den Einzelhändlern vorbei, die zu kämpfen haben.
In Karlsruhe kommt dann noch das Problem hinzu, dass es gerade in der Innenstadt sehr viele Sperrungen und Baustellen gibt. Die Hürden zwischen Kunde und Geschäft werden also immer größer. Das erschwert wiederum den Verkauf. Viele haben deshalb schon aufgegeben und die Leerstände in der Karlsruher Innenstadt nehmen weiter zu. Darunter gibt es aber auch immer wieder Hoffnung. So können wir über Neueröffnungen wie zum Beispiel über das Inklusionscafé berichten. Im Gegenzug müssen aber Bekleidungsgeschäfte, Schnäppchenhäuser, sowie bekannte Marken und Banken die Läden verlassen. Bis heute stehen viele Gebäude leer.
In Karlsruhe: Probleme für Händler nehmen zu
Die Probleme sind in Karlsruhe und vielen anderen Großstädten bekannt, in denen sich für den Einzelhandel vor Ort keine Perspektive mehr offeriert. Auch sie weichen ins Internet aus. Das ist auch ein Appell an viele Kunden, wieder öfter in die Innenstadt zu kommen und die Geschäfte und Gastronomen zu besuchen. Aber vielen fehlt auch das Geld, um sich zum Beispiel regelmäßig einen Besuch in einem der Restaurants zu gönnen. Es bleibt zu hoffen, dass die vielen Baustellen rechtzeitig fertiggestellt werden, damit sich Karlsruhe endlich wandeln kann. Erst, wenn die gesamte Innenstadt wieder attraktiver wird und zum Beispiel auch zum Verweilen einlädt, wird sie wohl auch wieder lebendiger. Bis dahin heißt es für viele Einzelhändler: weiter durchhalten!














