Schlossspiele: Karlsruher Feuerwehr lässt Schloss brennen

Viele Menschen haben sich auf dem Platz vor dem Karlsruher Schloss zusammengefunden, um die Schlosslichtspiele zu bewundern. Es ist ein lauer Sommerabend und die Fassade des großen Gebäudes ist bereits in buntes Licht getaucht.
Symbolbild © imago/Carmele/tmc-fotografie.de

In Karlsruhe steppt regelmäßig im Sommer der Bär, zuletzt bei den Schlossspielen, wo die Karlsruher Feuerwehr doch tatsächlich das Schloss brennen ließ. Die genauen Hintergründe verraten Näheres zum fantastischen Spektakel.

Die Kulisse auf dem Schlossplatz zieht jährlich Hunderttausende Besucher in ihren Bann, die nach Einbruch der Dunkelheit das bunte Treiben verfolgen. Wer sich in diesem Jahr auf den Weg macht, darf sich auf eine visuelle Inszenierung freuen, die technische Finesse mit packender Atmosphäre verknüpft und das Publikum vom ersten Moment an in den Arm nimmt.

Noch ahnt kaum jemand, was dieses Mal auf die Schlossfassade wartet

Jeden Sommer zieht es Zehntausende auf den Karlsruher Schlossplatz, wenn die Schlosslichtspiele das Wahrzeichen der Fächerstadt in eine riesige Bühne für digitale Kunst verwandeln. Auch 2026 dürfen sich Besucher wieder auf spektakuläre Projektionen unter freiem Himmel freuen – und das wie gewohnt bei freiem Eintritt. Die Veranstaltung zählt inzwischen zu den größten Projection-Mapping-Festivals Europas. Rund 300.000 Besucher erleben die Lichtkunst jedes Jahr über einen Zeitraum von vier Wochen. Die rund 170 Meter breite Schlossfassade wird dabei zur Leinwand für internationale Künstler.

Ein praktischer Besuchertipp: Wer die Projektionen in Ruhe genießen möchte, sollte frühzeitig kommen und eine Decke oder einen Klappstuhl mitbringen. Für die Anreise empfehlen die Veranstalter öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad, da der Schlossplatz an den Veranstaltungsabenden stark besucht ist. Neben neuen Werken werden auch ausgewählte Projektionen der vergangenen zwölf Jahre noch einmal gezeigt. Doch ein Programmpunkt sorgt bereits vor der Premiere für besonders viel Gesprächsstoff.

Lesen Sie auch
Muslimbruderschaft: Karlsruher Mitarbeiter wird kein Beamter

Karlsruher Schlosslichtspiele: Feuerwehr macht unglaubliches

Am 13. August starten die Schlosslichtspiele 2026 mit mehreren neuen internationalen Projection-Mapping-Shows. Ein besonderes Highlight widmet sich dem 100-jährigen Bestehen der Karlsruher Berufsfeuerwehr. Dafür entwickelte Medienkünstler Jonas Denzel gemeinsam mit den Einsatzkräften eine außergewöhnliche Inszenierung. Zu Beginn der Show entsteht der Eindruck, als würde das Karlsruher Schloss in Flammen stehen. Wenige Augenblicke später rückt die Feuerwehr in der Projektion an und löscht den vermeintlichen Brand wieder. Tatsächlich handelt es sich natürlich um eine täuschend echte Lichtillusion, die modernste Mapping-Technik nutzt.

Ergänzt wird das Programm durch drei neue Gewinnerbeiträge des BBBank Awards sowie eine Auswahl beliebter Werke aus den vergangenen Jahren. Vier Wochen lang verwandelt sich das Schloss nach Sonnenuntergang erneut in eine beeindruckende Bühne für Medienkunst und macht Karlsruhe zum Treffpunkt für Besucher aus dem In- und Ausland.

(Quellen: Stadt Karlsruhe)