
Erneut hat ein Brand in Karlsruhe einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Am Sonntagabend brannte es im Keller eines Mehrfamilienhauses. Mehrere Bewohner mussten aus dem Gebäude gerettet werden. Besonders brisant: Nach bisherigen Informationen soll es bereits der dritte ähnliche Brand in kurzer Zeit gewesen sein.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich dichter Rauch bereits im Gebäude ausgebreitet. Für viele Bewohner wurde der Fluchtweg dadurch gefährlich. Insgesamt mussten acht Menschen aus dem Haus gebracht werden. Auch eine Katze wurde von der Feuerwehr gerettet.
Großaufgebot der Feuerwehr: Bewohner nachts gerettet
Kellerbrände gelten für Einsatzkräfte als besonders gefährlich. Der Rauch breitet sich oft schnell durch Treppenhäuser aus und kann Bewohner in oberen Stockwerken einschließen. Gerade nachts oder am Abend bemerken viele Menschen die Gefahr häufig erst spät. Die Feuerwehr war mit einem größeren Aufgebot vor Ort und brachte den Brand schließlich unter Kontrolle. Mehrere Bewohner wurden medizinisch untersucht. Ob jemand schwerer verletzt wurde, ist bislang nicht vollständig bekannt.
Besonders aufmerksam verfolgen Polizei und Feuerwehr nun offenbar die Hintergründe. Denn laut bisherigen Informationen handelt es sich bereits um den dritten Brand dieser Art innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit. Genau deshalb dürften die Ermittler auch die Ursache dieses Mal besonders intensiv untersuchen. Bislang gibt es noch keine verwertbaren Ergebnisse.
Ursache bleibt unklar: Schon wieder ein Feuer in Karlsruhe
Bislang ist noch unklar, wie das Feuer im Keller entstanden ist. Neben technischen Ursachen prüfen Ermittler grundsätzlich auch andere Möglichkeiten. Offizielle Angaben zur Brandursache lagen zunächst noch nicht vor.
Für viele Anwohner sorgen die wiederholten Einsätze inzwischen für Verunsicherung. Gerade Brände in Mehrfamilienhäusern gelten als besonders belastend, weil oft viele Menschen gleichzeitig betroffen sind und sich Rauch innerhalb weniger Minuten im gesamten Gebäude ausbreiten kann. Die Ermittlungen der Polizei dauern aktuell weiter an. Dabei soll jetzt unter anderem geklärt werden, ob zwischen den jüngsten Bränden möglicherweise ein Zusammenhang besteht.
(Quellen: Feuerwehr Karlsruhe, Polizei Karlsruhe, Rettungsdienst, dpa)














