Schrecklicher Unfall bei Karlsruhe: Autobahn-Crash endet tödlich

Ein großer Einsatzwagen des Rettungsdienstes ist geparkt, während viele Feuerwehrleute aussteigen. Es kam zu einem Horror-Unfall, bei dem ein Auto in einen Radfahrer hineingefahren ist. Das Opfer muss versorgt werden, während die Unfallstelle abgesperrt wird.
Symbolbild © imago/Joko

Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Karlsruhe ist am Samstag ein Mann ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 11:30 Uhr auf der vielbefahrenen Strecke zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal und löste einen größeren Rettungseinsatz aus.

In Karlsruhe ereignete sich am Samstag ein schwerer Unfall. Bei dem Zusammenprall auf der Autobahn kam ein Mann ums Leben. Weitere Menschen wurden verletzt.

Folgenreicher Crash fordert vier Verletzte bei Karlsruhe

Nach ersten Informationen der Polizei kam es am Samstag gegen 11:30 Uhr zunächst zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen auf der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt. Kurz darauf folgte ein weiterer Auffahrunfall, wodurch mehrere Fahrzeuge in das Geschehen verwickelt wurden. Bei dem Unfall wurden mehrere Menschen verletzt. Mindestens vier von ihnen mussten nach Angaben der Einsatzkräfte in umliegende Krankenhäuser. Für einen der Beteiligten kam jedoch jede Hilfe zu spät: Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Der Unfall führte zu einem großen Einsatz von Rettungsdiensten und Polizei. Neben mehreren Rettungswagen hat man auch den Rettungshubschrauber angefordert, um die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen. Feuerwehrkräfte und Ersthelfer sicherten die Unfallstelle und unterstützten bei der Versorgung der Betroffenen.

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Vollständige Sperrung und lange Staus infolge des Autobahn-Crash

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Norden zeitweise vollständig gesperrt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region rund um Karlsruhe. Laut Polizei bildete sich auf der A5 ein Stau von mehreren Kilometern. Erst nachdem man die Unfallfahrzeuge abschleppen und die Fahrbahn reinigen konnte, lief der Verkehr schrittweise wieder.

Die Polizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Dabei prüfen die Ermittler unter anderem, wie es zu der ersten Kollision kam und ob möglicherweise mehrere Fahrzeuge zu dicht aufeinander gefahren sind oder andere Faktoren eine Rolle spielten. Die A5 zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands und ist besonders rund um Karlsruhe stark frequentiert. Gerade an Wochenenden kommt es dort immer wieder zu hohem Verkehrsaufkommen, wodurch das Risiko für Auffahrunfälle steigt.

(Quellen: Polizei Karlsruhe, dpa, Medienberichte)