Sehr groß: Neues Tier breitet sich an Karlsruher Gewässer aus

Blühende Bäume in einem Wald
Symbolbild © istockphoto/Helmut Feil

In den Karlsruher Gewässern macht sich ein neues Tier breit. Es ist allerdings nicht sehr beliebt und wurde teilweise schon zum Abschuss freigegeben.

Egal an welches Karlsruher Gewässer man geht, dieses Tier ist schon da. Sie gelten als intelligent und gesellig. Viele Eigenschaften, die diese Tiere eigentlich sympathisch machen. Dennoch haben sie einen sehr schlechten Ruf.

Neues Tier an Karlsruher Gewässern mit schlechtem Ruf

Kormorane haben sich in der Vergangenheit einen schlechten Ruf erworben, weil sie als Fischräuber gelten, die große Mengen an Fischen aus Seen und Flüssen fangen und damit als Konkurrenten der Fischereiwirtschaft angesehen werden. Außerdem können sie Schäden in Fischteichen und Aquakulturen verursachen.

Heute sind jedoch viele Kormoranarten geschützt und ihre Bestände haben sich in einigen Gebieten wieder erholt. Es ist wichtig zu wissen, dass Kormorane Teil des Ökosystems sind und in vielen Gewässern eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Fischbestände spielen. Sie können aber auch der Fischereiwirtschaft enormen Schaden zufügen. So kann man z.B. beobachten, dass unzählige Jungfische, nach erfolgreicher Fortpflanzung in den Gewässern, im Winter von den Kormoranen in den Flachgewässern fast vollständig aufgefressen werden. Daher sollte ein ausgewogenes Verständnis und Management zwischen den Bedürfnissen der Fischereiwirtschaft und dem Schutz der Kormoranpopulation angestrebt werden.

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Faszinierender Wasservogel an Karlsruher Gewässern

Der Kormoran ist ein großer Wasservogel, der normalerweise in Süß- oder Salzwasserlebensräumen lebt und sich von Fischen ernährt. Es gibt etwa 40 verschiedene Kormoranarten, die in verschiedenen Teilen der Welt vorkommen: darunter Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland.

Kormorane haben einen langen Hals und einen an der Spitze scharf hakenförmig gebogenen Schnabel, mit dem sie Fische fangen können. Sie haben auch kurze Flügel, die ihnen helfen, schnell zu tauchen und unter Wasser zu schwimmen, um Fische zu fangen. Kormorane haben ein schwarzes oder dunkelbraunes Gefieder und eine charakteristische Haltung, bei der sie ihre Flügel ausbreiten, um sie zu trocknen, da sie nicht wasserdicht sind. In einigen Kulturen, vor allem in China, wurden Kormorane von ihren Besitzern historisch für den Fischfang eingesetzt.