
Die Planungen laufen auf Hochtouren. In ein paar Jahren soll in Karlsruhe ein neues XXL-Freizeitbad eröffnen. Darüber freuen sich nicht nur die Bürger. Doch ein paar Abstriche müssen wohl noch gemacht werden.
Wasser, Wellness, Entspannung pur – fast wie im Urlaub. Das soll das neue XXL-Freizeitbad bieten, das Karlsruhe bekommen soll. Doch bis dahin sind noch viele Hürden zu nehmen. Ganz so einfach scheint die Umsetzung nicht zu sein.
Neues XXL-Freizeitbad für Karlsruhe – großer Umbau
Es geht um den gezielten Ausbau des Turmbergbads zu einem neuen XXL-Freizeitbad. Die Stadt Karlsruhe spricht in diesem Zusammenhang von einem sogenannten Kombibad. Wo sich heute schon viele Bürger tummeln und Spaß haben, sollen in Zukunft noch viele weitere Vorzüge geboten werden. So soll es zusätzlich zu den Außenbecken auch einen Hallenbau geben. In Planung sind Innenbecken, ein Fitnessstudio, eine Kältesauna, eine ambulante Reha sowie gastronomische Angebote.
Tatsächlich gab es in den letzten Jahren das eine oder andere Problem, was den Betrieb der öffentlichen Bäder in Karlsruhe und im Karlsruher Umland betraf. Es fehlte einfach das Personal, um ein Bad durchgehend zu betreiben. Fachangestellte für Bademeister sind wohl bis heute Mangelware. Mit dem Ende der Badesaison stehen nun wieder große Aufgaben an. So muss man wohl auch zukünftig immer wieder einige Abstriche in Kauf nehmen.
XXL-Freibad in Karlsruhe – Erholung, Badespaß und Gesundheit in einem
Die Verantwortungen stecken mitten in der Planungsphase für das neue XXL-Freizeitbad in Karlsruhe, das in den nächsten Jahren entstehen soll. Die Umsetzung stockt jedoch noch. Ursprünglich war eine Fertigstellung bis 2029 geplant. Laut Bürgermeister Martin Lenz (SPD) ist eine Eröffnung zum Anfang der 2030er Jahre inzwischen realistischer. Bis dahin soll aus dem jetzigen Turmbergbad in Durlach ein Kombibad werden. Dabei soll der Badespaß mit Entspannungsangeboten sowie Möglichkeiten für die körperliche Gesundheit kombiniert werden. Alles in allem soll das Bad also mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen und damit einen höheren Nutzen bieten. Es bleibt aber fraglich, ob man alle Vorhaben und Wünsche wirklich finanziell umsetzen kann. Denn die Kosten wurden schon zu Beginn der Planungen bei 80 Millionen Euro angesetzt.














