Silvester in Karlsruhe: Stadt ermahnt Bürger – „Hier nicht böllern“

Ein Schild, das auf ein Feuerwerksverbot oder Böllerverbot in einem Stadtteil hinweist. Zu Silvester gibt es viele Verbotszonen, wo hohe Bußgelder für Feuerwerk drohen.
Symbolbild © istockphoto/Karl-Friedrich Hohl

In wenigen Tagen ist es wieder so weit: Für viele ist Silvester der schönste Tag des Jahres. Zum Jahreswechsel darf geknallt und geballert werden. Doch nicht in der gesamten Stadt, denn in einigen Bezirken besteht absolutes Böllerverbot. Wer sich darüber hinwegsetzt, muss mit hohen Strafen rechnen.

Schon lange ist es nicht mehr überall erlaubt, Feuerwerkskörper zu zünden. Es gelten strikte Verbote und Vorschriften. Viele verzichten deshalb gleich ganz darauf. In Karlsruhe ermahnt die Stadt die Bürger, an Silvester an bestimmten Stellen auf keinen Fall zu böllern.

Böllern verboten an diesen Stellen in Karlsruhe

Das Feuerwerksverbot für bestimmte Stadtbezirke und Bereiche wurde aus Sicherheitsgründen erlassen und hat einen guten Grund. Jeder Bürger hat sich daran zu halten. Gerade am Silvestertag und -abend sind Ordnungsdienst und Polizei verstärkt vor Ort, um zu kontrollieren, dass sich wirklich alle an die Verbote halten. Denn in den Verbotszonen wäre das Böllern zu gefährlich. Außerdem ist das Abbrennen von Feuerwerk nur am Silvestertag selbst erlaubt. Deshalb werden entsprechende Artikel auch erst wenige Tage davor verkauft.

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Auch wenn viele den Jahreswechsel traditionsgemäß mit Feuerwerk begehen, gilt in Karlsruhe an vielen Stellen ein Verbot. Dazu gibt es traditionsgemäß auch eine offizielle Pressemitteilung. Völlig verständlich ist, dass das Knallen in den Naturschutzgebieten in der Umgebung nicht erlaubt ist. Denn jedes Jahr kommen viele Wildtiere durch die Knaller zu Tode. Es ist außerdem verboten, in der Nähe von Wäldern zu böllern.

Stadt Karlsruhe mahnt die Bürger in offizieller Pressemitteilung

Zu den Verbotszonen gehören auch die Grünanlagen in Karlsruhe, denn auch hier halten sich Wildtiere und Vögel auf. Die Stadt ermahnt die Bürger zudem, keinesfalls in der Nähe von Gewässern Feuerwerkskörper zu zünden. All dies dient dem Schutz der Natur und der darin lebenden Tiere. Grundsätzlich sollte jeder nur Feuerwerkskörper mit gültiger CE-Kennzeichnung aus den zugelassenen Verkaufsstellen mit nach Hause nehmen. Alles andere ist viel zu gefährlich.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Stadt Karlsruhe)