
Für den Karlsruher SC ist der erste wichtige Termin im neuen Jahr bereits geplatzt: Ein geplantes Spiel muss ausfallen. Doch es lag nicht daran, dass dem Verein fast zehn Spieler fehlen.
Mit einer verkürzten Truppe startet der Karlsruher SC in die Rückrundenvorbereitung. Wenn das nicht schon genug wäre, muss obendrein auch noch ein wichtiges Spiel ausfallen.
Ein Auftakt voller Lücken: Der Winter mischt die Pläne
Für den Karlsruher SC läuft der Start ins neue Jahr alles andere als rund. Gleich der erste wichtige Termin ist betroffen: Ein Spiel muss ausfallen. Ein herber Rückschlag für die Rückrundenvorbereitung des Tabellenneunten. Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem Coach Christian Eichner zu kämpfen hat. Denn bei der ersten Trainingseinheit nach der Weihnachtspause fanden sich am Samstag im Wildpark bei ungemütlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt nur 17 Feldspieler ein. Fast die Hälfte des Profikaders fehlte. Auch wenn die Erkältungswelle schuld war, verdeutlicht dieses Bild sehr gut die Dimension der aktuellen Herausforderungen.
Aber das ist leider noch nicht alles. Denn das für heute angesetzte und dringend für den Trainingsfortschritt benötigte Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Thun kann nicht stattfinden. Die Entscheidung, dass das Spiel ausfallen muss, war intern bereits am Freitagabend gefallen, da die Sicherheit der Spieler auf dem durchfrorenen Platz im Badenia-Stadion nicht mehr gewährleistet werden konnte. Für Coach Eichner und sein Team ist der Ausfall ein taktischer Dämpfer, denn solche Praxisprüfungen vor der Rückrunde sind für das Einschleifen von Taktik und das Sammeln von Wettkampfluft unersetzlich. Immerhin gibt es inmitten dieser Miseren auch noch eine gute Nachricht.
Personalknappheit und Erkältungswelle: Trainingsalltag im Krisenmodus
Denn Daniel Gordon bleibt bis zum Saisonende fester Teil des Trainerteams. Der ehemalige Profi hatte nach der überraschenden Trennung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic übernommen und sich mit seiner ruhigen, kompetenten Art Respekt verschafft.
Die Hoffnung auf Besserung liegt nun auf dem Trainingslager in Südspanien. Am Dienstag bricht der Tross nach Estepona auf, um Form und Zusammenhalt zu finden. Dort werden mit Slavia Prag am 10. Januar auch wieder Testspielgegner warten. Die gesamte Reisegruppe umfasst 30 Spieler. Man rechnet damit, dass dann alle, auch die derzeit noch Erkrankten, mit an Bord sein werden.
(Quellen: Karlsruher SC, KSC, Bundesliga)














