
Im Karlsruher Stadion wird Fußball gespielt – aber in Zukunft nicht mehr ausschließlich. Denn ab nächstem Jahr sollen dort auch Events stattfinden.
Der KSC bekommt ein neues Schmuckkästchen. Im Juli 2023 soll das neue Stadion fertig am Wildpark voll einsatzbereit und fertig sein.
Das Budget wird dabei eingehalten, trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Dies gaben der KSC-Geschäftsführer Michael Becker und Oberbürgermeister Frank Mentrup am Freitag in einer Pressekonferenz bekannt.
Stadion macht große Fortschritte
Das neue KSC-Stadion macht rasche Baufortschritte. KSC-Geschäftsführer und Oberbürgermeister sind begeistert. Jetzt können sie bereits über die Zukunft sprechen, und da gibt es reichlich Visionen und Pläne. Der Oberbürgermeister Frank Mentrup ist überwältigt von dem neuen Stadion. Denn noch vor Wochen klaffte dort ein großes Loch. Jetzt ist die Nordtribüne sogar schon fertig. Sie ragt frisch und glänzend hinter dem Rasen auf.
„Optisch sieht man zwar kaum einen Unterschied zu anderen Tribünen, aber sinnbildlich steht der Abschluss für den aktuellen Stand des Stadions.“ Dies sagt Florian Kaute, er ist der Pressesprecher des städtischen Eigenbetriebs „Fußballstadion im Wildpark.“
Im neuen Stadion wird die Kapazität deutlich erhöht. Vorher hatten dort 15.000 Zuschauer Platz, nun 26.000. Das bedeutet eine bessere Wirtschaftlichkeit für den KSC.
Veranstaltungsort für über 200 Events
Aber nicht nur Fußball soll Besucher in das neue Stadion ziehen. „Derzeit investieren wir rund 10 Millionen in den Business-Bereich des Stadions“, dies erklärt der Geschäftsführer Michael Becker. Denn im Stadion sollen zukünftig auch Veranstaltungen stattfinden, und zwar über 200 jährlich. In sämtlichen vorhandenen Räumlichkeiten.
Bedient werden sollen alle Zielgruppen, das Spektrum wird an Veranstaltungen wird insofern bewusst vielfältig gehalten. So wird es dort unter anderem „Fine Dining“ (schickes Essen) wie auch einen Biergarten geben. Die Räume vermarktet der KSC bereits ab Anfang Oktober, im kommenden Jahr dann auch für Neukunden.
Tina Turner werde jedoch nicht auftreten, scherzt der Oberbürgermeister. Denn das Stadion wird zwar zukünftig ein allgemeiner Veranstaltungsort, für eine große Bühne ist es allerdings nicht ausgelegt.














