
Ein Großeinsatz von Polizei, DLRG und weiteren Rettungskräften am Epplesee in Rheinstetten hat am Dienstagabend ein gutes Ende genommen. Nachdem ein Badegast über längere Zeit nicht mehr gesehen worden war, gingen Zeugen von einem möglichen Notfall aus und verständigten die Rettungskräfte. Glücklicherweise tauchte die vermisste Person wieder auf, und es machte sich Erleichterung breit.
Auslöser des Einsatzes war die Beobachtung, dass ein Mann seine Kleidung am Ufer zurückgelassen hatte und anschließend ins Wasser gegangen war. Als er auch rund zwei Stunden später nicht zurückkehrte, wuchs die Sorge, dass sich ein Badeunfall ereignet haben könnte.
Vermisste Person taucht wieder auf – Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften
Gegen 21.30 Uhr rückten deshalb zahlreiche Einsatzkräfte zum Epplesee aus. Boote der DLRG sowie weitere Rettungskräfte suchten den See und die Uferbereiche systematisch ab. Noch während die Suche lief, gab es jedoch Entwarnung. Die vermisste Person tauchte an einem anderen Abschnitt des Sees wieder auf. Nach Angaben der Polizei befand sich der Mann auf einem Schlauchboot und blieb unverletzt. Ein medizinischer Notfall lag nicht vor. Gegen 22.10 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Großeinsatz deshalb beenden.
Der Vorfall zeigt, wie ernst Hinweise auf vermisste Schwimmer genommen werden. Gerade an heißen Sommertagen herrscht am Epplesee reger Badebetrieb. Geht eine Person nach dem Schwimmen nicht wie erwartet an Land oder bleiben Kleidung und persönliche Gegenstände unbeaufsichtigt zurück, leiten Polizei und Rettungsdienste aus Sicherheitsgründen sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Jede Minute kann in einem möglichen Badeunfall entscheidend sein.
Umfangreiche Rettungseinsätze der Polizei führen schnell zum Erfolg
Der Epplesee war in diesem Sommer bereits mehrfach Schauplatz größerer Rettungseinsätze. Erst vor wenigen Wochen kam dort ein junger Mann bei einem Badeunfall ums Leben. Vor diesem Hintergrund reagierten die Einsatzkräfte auch diesmal ohne Verzögerung. Diese Suchaktion war schnell beendet und führte zum Erfolg.
Für Badegäste gilt deshalb weiterhin: Wer gemeinsam zum See fährt, sollte aufeinander achten und sich möglichst kurz abmelden, wenn der Badebereich verlassen wird. So lassen sich Missverständnisse vermeiden, die schnell einen aufwendigen Rettungseinsatz auslösen können. In diesem Fall endete die Suche glücklicherweise mit einer guten Nachricht – die vermisste Person konnte wohlbehalten gefunden werden.
(Quellen: Polizei Karlsruhe)














