Süße Babys: Rote Pandas im Karlsruher Zoo haben Nachwuchs

Ein roter Panda schläft eingerollt auf einem Baum in der freien Natur
Symbolbild © istockphoto/AB Photography

Im Karlsruher Zoo haben die roten Pandas Nachwuchs bekommen. Die süßen Babys sind ein seltener Glücksmoment, denn die roten Pandas gehören zu den bedrohten Tierarten. Entsprechend groß ist das Interesse an dem Nachwuchs.

Es ist erst eineinhalb Wochen her, dass die roten Pandas im Karlsruher Zoo Nachwuchs bekommen haben. Noch sind nicht alle Babys über den Berg. Jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten. Die ersten vier Lebensmonate sind nach Expertenmeinung noch kritisch, hier kann leider viel passieren. Auch in freier Wildbahn ist die Aufzuchtrate gering, da Pandababys anfälliger sind als andere Jungtiere.

Das ist das Besondere an Roten Pandas

Rote Pandas sind in den Bergregionen des Himalaya und den angrenzenden Gebieten beheimatet. Sie werden auch Katzenbär genannt. Obwohl sie den Pandabären ähneln und den Namen „Panda“ tragen, sind sie nicht eng mit den Großen Pandas verwandt. Rote Pandas haben ein auffälliges rotbraunes Fell mit weißen Gesichtszeichnungen und Ringen am Schwanz. Dieser ist lang und buschig und hilft den Tieren beim Klettern in den Bäumen. Ihre Pfoten sind geschickt und mit halb einziehbaren Krallen versehen, sodass sie gut klettern können.

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Die Tiere sind vorwiegend nachtaktiv und leben als Einzelgänger oder in kleinen Familienverbänden. Sie ernähren sich hauptsächlich von Bambus, sind aber Allesfresser und nehmen gelegentlich auch Beeren, Früchte, Insekten und kleine Wirbeltiere zu sich. Rote Pandas sind bedroht, vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums und die Bejagung. Sie stehen unter dem Schutz internationaler Organisationen und es werden verschiedene Naturschutzmaßnahmen ergriffen, um ihre Population zu erhalten.

Rote Pandas im Karlsruher Zoo haben Nachwuchs

Aufgrund ihrer einzigartigen Erscheinung und ihres niedlichen Aussehens erfreuen sich die roten Pandas auch in Zoos großer Beliebtheit. Der Nachwuchs im Karlsruher Zoo ist eine absolute Rarität. Deshalb werden die Jungtiere unter Verschluss gehalten. Die Besucher können sie noch nicht sehen. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die roten Pandas es schaffen.