Sushi-Verkauf gestoppt: Hygieneskandal in Karlsruher Restaurant

Ein Gast rollt mit Stäbchen Sushi. Verschiedene Sushi-Teile liegen auf den Tellern und Platten. Es handelt sich hierbei um rohen Fisch und andere vegetarische Zutaten. Sushi gilt als gesund.
Symbolbild © istockphoto/bymuratdeniz

Wenn man in einem Restaurant, einem Imbiss oder einem Café zu Gast ist, erwartet man selbstverständlich, dass auch die Hygiene stimmt. Nun sorgt ein Karlsruher Restaurant für den nächsten Hygieneskandal. Lebensmittelkontrolleure mussten den Verkauf stoppen.

In Deutschland hat die Lebensmittelkontrolle alle gastronomischen Einrichtungen im Blick, um den Gästen ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. Die Mitarbeiter der Lebensmittelkontrolle deckten in dem Karlsruher Restaurant einen Hygieneskandal auf, von dem die Gäste wohl nichts geahnt haben.

Hygieneskandal in Karlsruher Restaurant: Lebensmittelhygiene setzt Lokal auf Ekelliste

Sushi ist eine Spezialität, die in Deutschland immer beliebter wird. Der feine Fisch wird roh zubereitet und gilt als äußerst bekömmlich. Doch gleichzeitig stellt seine Zubereitung hohe Anforderungen an die Küche und die Hygiene. Ausgerechnet ein Restaurant in Karlsruhe sorgt in diesem Bereich für einen Hygieneskandal. Die Lebensmittelkontrolle musste den Verkauf von Sushi sofort stoppen. Kein Gast sollte hier noch ein Risiko eingehen.

Erst gestern tauchte ein Imbiss aus Karlsruhe auf der Liste der Ekel-Restaurants auf. Es handelt sich hierbei um eine offizielle Liste, in der alle gastronomischen Einrichtungen benannt werden, bei denen es zu erheblichen Abweichungen vom Hygienestandard gekommen ist. Diese Liste steht in der Kritik, da sie eine Art öffentliches Anprangern darstellt. Gleichzeitig soll sie die Gastronomen aber auch ermahnen, sauber und ordentlich zu arbeiten und sich an die Standards zu halten. In dem Imbiss in Karlsruhe standen Bubble Tea, Tee und Sushi auf der Speisekarte.

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Schmutz und gravierende Mängel: Sushi-Verkauf gestoppt

Die Lebensmittelkontrolle hatte leider zum wiederholten Male einiges zu beanstanden. So wiesen die Schubladen der Kühlung alten Schmutz auf. In diesen hatten die Betreiber ausgerechnet das Sushi gelagert. Auch die Behältnisse, in denen das Sushi weiterverarbeitet wird, waren verschmutzt.

Zudem hatten die Betreiber verschiedene Lebensmittel nicht ordnungsgemäß abgedeckt. Auch weitere Esswerkzeuge waren verschmutzt. Bei der letzten Kontrolle im Oktober waren die Mängel so gravierend, dass die Lebensmittelkontrolle den Verkauf von Sushi stoppen musste. Es sieht nicht gut aus für diesen Imbiss, der wiederholt negative Schlagzeilen macht.

(Quellen: Gesundheitsamt, Ekelliste)