
Eine Tauben-Plage bei Karlsruhe spaltet derzeit die Geister. Denn das von den Tauben besiedelte Parkhaus ist völlig verdreckt. Rund 500 Tiere brüten hier laut Angaben von Tierschützern. Dies sollte sich eigentlich ändern.
Man liebt sie oder man hasst sie, doch derzeit sorgt eine Tauben-Plage bei Karlsruhe für wenig Verständnis für die Vögel. Denn 500 Tiere haben das Parkhaus in Beschlag genommen und es vollkommen verdreckt. Es muss dringend eine Lösung her.
Vögel verdrecken die Städte: „Nicht nur in Karlsruhe ein Problem“
Es gibt wohl kaum eine Stadt, die ohne Tauben auskommt. Und die meisten Menschen haben genau diese Vögel im Sinn, wenn man sie nach typischen Merkmalen einer Innenstadt fragt. An bestimmten Orten tummeln sich die Tiere und lassen sich von Passanten gerne füttern. Wer die Vögel füttert, trägt maßgeblich zum Problem der Überbevölkerung der Tiere bei. Deshalb rufen Natur- und Tierschützer dazu auf, das Füttern der Tiere dringend zu unterlassen. Inzwischen haben die Städte reagiert und zusammen mit Tierschützern entsprechende Taubenhäuser aufgestellt. Hier bekommen die Vögel nicht nur Nahrung, sondern werden auch dazu animiert, in diesen zu brüten. Durch das Austauschen der Eier durch Kunststoff-Attrappen reguliert man die Population. Außerdem verrichten die Tauben auch an den Taubenhäusern ihr Geschäft und beschmutzen nicht mehr die Gebäude in den Innenstädten.
Tauben-Plage bei Karlsruhe: Lösung war schon beschlossen, doch nichts tut sich
Alarm herrscht derzeit in einem Parkhaus in Gaggenau. Rund 500 Tauben brüten hier und begeben sich auf Nahrungssuche. Das Parkhaus ist komplett verdreckt. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Menschen dieses meiden. Dabei war die Aufstellung eines Taubenhauses auf dem Dach des Parkhauses bereits beschlossene Sache. Nur steht es dort noch immer nicht. Der Betreiber des Parkhauses hat inzwischen gewechselt. Der neue Eigentümer wollte die Kosten für das Taubenhaus jedoch nicht alleine tragen und verweigert deshalb den Bau.
Inzwischen haben sich Tierschützer zu Wort gemeldet. Sie füttern die Tauben auf dem Dach an, damit diese dann auch das geplante Taubenhaus anfliegen. Nun will man sich mit dem Betreiber einigen und sich an den Kosten beteiligen. Bislang jedoch hat sich nichts verändert. Tierschützer tauschen lediglich die Eier in den Nestern durch Attrappen aus, um wenigstens die Population in Schach zu halten. Bis es dann endlich soweit ist, müssen sich die Bürger wohl noch einige Zeit gedulden.
(Quellen: Stadt Gaggenau, Gemeinderat, Anwohner, dpa)














