Tausende tote Tiere in Fluss bei Karlsruhe von Passanten entdeckt

Die Alb in Karlsruhe.
Foto: ka-insider

Tausende tote Tiere haben Passanten in einem Fluss bei Karlsruhe entdeckt. Der Anblick ist schockierend. Man ist dem Täter bereits auf der Spur.

Tausende Fische sind in dem Fluss bei Karlsruhe verendet. Und die Ursache ist unfassbar. Noch immer kann man nicht glauben, dass ein Mensch zu so etwas fähig ist. Die Folgen für das Ökosystem können weitreichend sein.

Tausende tote Tiere in Fluss bei Karlsruhe

Menschliches Versagen hat dazu geführt, dass in einem Fluss bei Karlsruhe tausende tote Tiere von Passanten entdeckt wurden. Die Fische sind elendig verendet. Es handelt sich um die Elz im Landkreis Emmendingen. Inzwischen konnte die Polizei konkrete Drohnenaufnahmen der betroffenen Abschnitte liefern und den Verdacht erhärten. Auf einen genauen Zeitpunkt will man sich noch nicht festlegen, geht aber davon aus, dass es sich um tausende tote Tiere handelt. Der Anblick ist einfach schrecklich. Und die Ursache ist menschliches Fehlverhalten, so der Verdacht.

Unbekannter Täter entsorgt Flüssigkeit

So hätten derzeit mehrere Zeugen beobachtet, wie eine Person eine undefinierbare Flüssigkeit in die Kanalisation geschüttet habe. Es wird nun vermutet, dass ein Allzweckreiniger auf diesem Weg direkt in den Fluss gelangte und dazu führte, dass tausende tote Tiere an der Oberfläche trieben. Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer etwas Ähnliches beobachtet hat, soll sich unbedingt melden. So kann der Täter gefasst werden. Die Fische sind allerdings nicht mehr zu retten. Es bleibt unfassbar, wie ein Mensch in der Lage ist, so skrupellos zu handeln, ohne sich der Folgen seiner Handlung bewusst zu sein.

Lesen Sie auch
"Nostalgie pur": In Karlsruhe reisen Bürger wie in früheren Zeiten

Nach Angaben der Polizei besteht seit Freitag keine Gefahr mehr für die Tiere in der Elz. Vermutlich ist inzwischen genügend frisches Wasser durch den Fluss geflossen. Die ersten toten Tiere waren am Donnerstag von Passanten an der Otto-Rieth-Brücke gemeldet worden. Das Ausmaß war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis man den gesamten Fall folgerichtig abschätzen kann.