
Es ist traurig, aber ein Traditionsfest an der Alb bei Karlsruhe muss abgesagt werden. Die Enttäuschung ist auf allen Seiten groß.
Die Gastronomen im Ort hatten sich riesig darauf gefreut. Nun fällt ein Traditionsfest an der Alb bei Karlsruhe wohl ins Wasser. Dabei hatten die Organisatoren und Gastronomen schon viel Arbeit und Vorbereitung in das Fest gesteckt. Das sind die Details zur Absage.
Kurzfristig abgesagt: Traditionsfest an der Alb bei Karlsruhe
Eigentlich wollte man nach Corona so richtig durchstarten. Jetzt kommt die Enttäuschung, denn ein Traditionsfest an der Alb bei Karlsruhe wurde abgesagt. Es handelt sich um „Alb in Flammen“ in Ettlingen. Die Festivitäten sollten am 9. und 10. Juni stattfinden. Viele Lichter an der Alb, Musik, Essen und Trinken sowie ein kleines Feuerwerk sollten das Programm dieses beliebten Festes ausmachen. Vor der Pandemie lockte „Alb in Flammen“ Tausende von Besuchern aus der ganzen Region an. Vier Gastronomen stehen hinter der Idee und der Umsetzung: Rudi Vogel vom gleichnamigen Hausbräu Ettlingen, Nikola Kovačić von La Cubanita, Nicolas Hettel von Watt’s Brasserie und Paul Baral von der Location „Zum Sternen“.
Gründe gegen Traditionsfest an der Alb bei Karlsruhe
Genau diese vier Veranstalter haben das Traditionsfest auf der Alb bei Karlsruhe nun relativ kurzfristig abgesagt. Die Erkenntnis, dass die Sicherheit der Besucher nicht mehr gewährleistet sei, hat alle sehr enttäuscht. Aber dieser Schritt war fast unumgänglich. Eine offizielle Stellungnahme zur Absage gibt es derzeit bereits. Im Spätsommer soll es demnach einen Ersatztermin geben. Dann will man wieder ein glanzvolleres Alb in Flammen feiern. Die Absage ist damit eine Vertröstung auf einen späteren Zeitpunkt.
Am Wochenende des 2. Juni würde das Gerüst der Martinskirche noch stehen. Und genau dieses Gerüst würde die Veranstaltung stark einschränken. Denn sowohl auf dem Marktplatz als auch an der Kirche wollte man eine Bühne für die örtlichen Musiker aufbauen. Außerdem brütet an der Alb derzeit die Wasseramsel, sodass auch aus tierschutzrechtlicher Sicht etwas gegen die Durchführung des Traditionsfestes spricht. So habe die untere Naturschutzbehörde auf das aktuelle Brutgeschehen hingewiesen. Auch wenn es den einen oder anderen traurig stimmt, ist das Traditionsfest an der Alb bei Karlsruhe nicht ganz abgesagt, sondern lediglich verschoben.














