Verdient zu viel: Spieler beim Karlsruher SC steht wohl vorm Abgang

Die Spieler des Karlsruher SC laufen auf dem Rasen des BBBank Wildpark, um sich für das Fußball-Training aufzuwärmen, sie tragen ihre blauen Klamotten. Ein Star-Stürmer kommt nun zum KSC.
Symbolbild © imago/Maximilian Koch

Ein möglicher Abgang beim Karlsruher SC sorgt im Trainingslager derzeit für Aufsehen. Ein Spieler fehlt plötzlich – und offenbar steht ein Wechsel innerhalb der 2. Liga bevor.

Es rumort im Trainingslager, denn es wird ein Spieler vermisst. Während die Gerüchteküche brodelt, deutet alles darauf hin, dass sich ein weiterer Abgang beim Karlsruher SC anbahnt.

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Ein Mittelfeldspieler des KSC hat am Samstag offenbar die Zelte im österreichischen Neukirchen am Großvenediger abgebrochen. Bei der einzigen Trainingseinheit des Tages fehlte der 27-Jährige komplett. Auch am Nachmittag war er nicht mehr unter seinen Teamkollegen zu sehen. Es heißt, dass Robin Heußer indessen seine Zukunft klären will – und zwar nicht hier. Ein Abgang vom Karlsruher SC rückt damit immer näher.

Der gebürtige Aschaffenburger wird mit mehreren Zweitligisten in Verbindung gebracht. Besonders hartnäckig hält sich das Gerücht um Greuther Fürth, deren Trainingslager im nur rund 80 Kilometer entfernten Bad Häring stattfindet. Auch Eintracht Braunschweig und der SC Paderborn sollen über eine Verpflichtung nachdenken. Bemerkenswert: In Paderborn ist seit Kurzem Ralf Kettemann Cheftrainer – der war früher U19-Coach beim KSC und kennt Heußer gut.

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Vor einem Jahr war Heußer ablösefrei aus Wiesbaden in den Wildpark gewechselt. Beim KSC konnte er sich jedoch nie dauerhaft durchsetzen. Nur fünf Mal stand er in der Startelf, 23 Mal wurde er eingewechselt. In den letzten Testspielen kam er gar nicht mehr zum Einsatz – ein deutliches Zeichen. Trotz dieser Bilanz soll man beim KSC nicht unzufrieden mit seiner Einstellung gewesen sein. Doch angesichts seiner Rolle und seines Gehalts scheint ein Wechsel für beide Seiten sinnvoll. Der Abgang vom Karlsruher SC wäre für Heußer auch eine neue sportliche Chance.

Da ein Wechsel von Heußer immer wahrscheinlicher wird, sollte der KSC auf dem Transfermarkt wohl noch einmal aktiv werden. Ein Ersatz im zentralen Mittelfeld, speziell auf der Achter-Position, ist dann dringend nötig. Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann war am Samstag für eine Stellungnahme nicht erreichbar, Unterschriften unter möglichen Verträgen fehlten offenbar noch.

Heußers Abreise aus dem Trainingslager zeigt: Der Umbruch beim KSC ist in vollem Gange. Der Konkurrenzkampf im Mittelfeld ist groß – und wer keine realistische Chance auf Spielzeit hat, sucht neue Wege. Sollte sich sein Abgang vom Karlsruher SC in den kommenden Tagen bestätigen, dürfte auch ein Ersatz nicht lange auf sich warten lassen.