
Die Szenerie wirkt wie in einem Actionthriller, ist aber tatsächlich in Karlsruhe passiert. Ein Betrunkener rast durch die Stadt und liefert sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd.
Ein junger, betrunkener Mann lieferte sich eine Verfolgungsjagd quer durch Karlsruhe, um den Polizeibeamten zu entkommen. Die Polizisten hatten den Audi zuvor entdeckt, der ihnen aufgefallen war.
Quer durch die Stadt: Wilde Verfolgungsjagd in Karlsruhe
Der Audi war auf der Südtangente aufgefallen. Es war am Sonntag gegen 16:40 Uhr. Die Beamten entschieden, den Fahrer des Fahrzeugs anzuhalten und zu kontrollieren. Doch dieser hatte nicht vor, anzuhalten, sondern trat auf das Gaspedal. So begann eine Verfolgungsjagd in der Ettlinger Allee in Karlsruhe. Von dort aus ging es viel zu schnell in Richtung Rastatter Straße, wobei er auch die Nürnberger und die Heidelberger Straße überquerte.
Es ist unglaublich, mit welcher Vehemenz der Mann durch die Straßen raste. Es ist nicht auszudenken, was hätte passieren können. Doch die Polizei blieb dem jungen Raser auf den Fersen und ließ sich nicht abschütteln. Bald sollte sich herausstellen, warum der Mann keine Lust auf eine Polizeikontrolle hatte. Er selbst hatte wahrscheinlich zu viele Actionfilme gesehen und gedacht, er könne dem Beamten entkommen.
Betrunkener rast durch Karlsruhe und flüchtet zu Fuß
Doch mit seiner Verfolgungsjagd hatte der Mann keinen Erfolg. Dennoch wollte er nicht aufgeben und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Er versuchte, sich in einem Hof vor der Polizei zu verstecken, wurde aber wenig später von den Beamten gefasst. Diese führten danach mit dem 26-Jährigen einen Alkoholtest durch und stellten einen Wert von 2,0 Promille fest. Doch damit nicht genug: Der Mann hatte nicht einmal eine gültige Fahrerlaubnis und hätte von daher niemals hinter dem Lenkrad sitzen dürfen. Diese wird er wohl auch in den nächsten Monaten nicht bekommen, denn er muss sich nun gleich wegen mehrerer Straftaten vor Gericht verantworten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Polizeipräsidium Karlsruhe)














