
Auf der Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth müssen Autofahrer derzeit besonders aufmerksam sein. Auf der stark befahrenen Strecke ist erneut ein stationärer Blitzer in Betrieb. Dadurch soll die Sicherheit auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Region erhöht und Unfälle vermieden werden.
Die Rheinbrücke zählt zu den Knotenpunkten im Raum Karlsruhe. Täglich passieren Tausende Fahrzeuge die Brücke. Gerade wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der eingeschränkten Ausweichmöglichkeiten gilt dort ein reduziertes Tempolimit. Jetzt steht ein neuer Blitzer auf der Rheinbrücke und füllt die Kassen der Stadt.
Autofahrer aufgepasst: Blitzer auf der Rheinbrücke schlägt zu
Je nach Abschnitt liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit zwischen 60 und 80 km/h. Die Schilder vor Ort zeigen dies an. Der jetzt aktive Blitzer überwacht den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen. Wer das erlaubte Tempo überschreitet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Bereits ab einer Überschreitung von 21 km/h drohen 70 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Bei einer Überschreitung um 31 km/h oder mehr können 130 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot fällig werden. Bei noch höheren Überschreitungen steigen die Strafen entsprechend weiter an.
Verkehrsexperten weisen darauf hin, dass auf der Rheinbrücke häufig unterschätzt wird, wie schnell man unterwegs ist. Gleichzeitig ist die Strecke unfallanfällig, da es bei hohem Verkehrsaufkommen schnell zu Stau oder abrupten Bremsmanövern kommen kann. Eine gleichmäßige Geschwindigkeit soll dabei helfen, genau diese Gefahr zu reduzieren.
Stadtkasse wird gefüllt: Autofahrer in Karlsruhe fühlen sich abgezockt
Die zuständigen Behörden betonen, dass es bei dieser Maßnahme nicht um Einnahmen, sondern um Prävention geht. Obwohl natürlich ein großer Anteil der Einnahmen direkt in die Stadtkasse fließen. Brücken gelten verkehrstechnisch als besonders sensibel, da Ausweichmanöver kaum möglich sind und Unfälle hier schnell schwerwiegende Folgen haben können. Durch die feste Messanlage soll das Tempo dauerhaft gesenkt und der Verkehrsfluss beruhigt werden.
Autofahrern wird geraten, die Beschilderung auf der Rheinbrücke besonders aufmerksam zu beachten und ihre Geschwindigkeit rechtzeitig anzupassen. Wer regelmäßig pendelt, sollte sich darauf einstellen, dass die Messanlage dauerhaft in Betrieb bleibt. Die Devise lautet: Lieber langsam fahren, als ein teures Bußgeld oder sogar ein Fahrverbot riskieren.
(Quellen: Stadt Karlsruhe, Verkehrsticker)














