
Unglaublich: Jetzt kam es zu einem rätselhaften Vorfall in einer Postfiliale bei Karlsruhe. Zwei Mitarbeiterinnen waren zur falschen Zeit am falschen Ort und tragen jetzt die gesundheitlichen Konsequenzen.
Bei dem Vorfall in der Postfiliale bei Karlsruhe hätte es jeden treffen können. Doch die Damen haben genau die falschen Briefe in die Hand genommen und lösten einen Großeinsatz aus.
Plötzlich reagiert ihr Körper
Nicht jeder Deutsche sitzt während der Arbeitszeit sicher hinter seinem Schreibtisch. Es gibt auch zahlreiche gefährliche Berufe, bei denen die Mitarbeiter Tag für Tag große Risiken eingehen. Dazu zählt zum Beispiel der Beruf des Dachdeckers, des Lokomotivführers und auch Berufe im Bereich der Baukonstruktion. Postmitarbeiter leben dahingegen üblicherweise weniger gefährlich. So dachte die Postmitarbeiterin, die sich am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr dazu entschied, die Briefe zu sortieren, sicherlich auch.
Doch als sie der Tätigkeit in der Postfiliale bei Karlsruhe nachging, bekam sie plötzlich eine heftige allergische Reaktion. Ihre Haut reagierte und sie bekam den Berichten zufolge keine Luft mehr. Kurze Zeit später erlitt eine weitere Angestellte einen Kreislaufkollaps. Zum Glück war der Rettungsdienst schnell zur Stelle und konnte die beiden ins Krankenhaus bringen. Doch jetzt steht die Stadt vor einem Rätsel.
Ungewöhnlich: Die Feuerwehr tappt im Dunkeln
Die Feuerwehr rückt mit sechs Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften an der Postfiliale bei Karlsruhe an, um alles zu evakuieren. Die Einsatzkräfte müssen vom Schlimmsten ausgehen und untersuchen die gesamte Filiale mithilfe von Messmitteln auf gefährliche Stoffe. Nach einiger Zeit wird dann tatsächlich ein Brief mit ungewöhnlicher Färbung gefunden. Was sich darin befindet, weiß bislang jedoch niemand. Denn überraschenderweise konnten keine biologischen oder chemischen Stoffe festgestellt werden, die die Reaktionen der Damen erklären.
Um alle Anwesenden zu schützen, entschieden sich die Verantwortlichen alle bestmöglich zu schützen und stellten ein Dekontaminationszelt vor der Filiale auf. Nachdem der verdächtige Brief gesichert wurde, durften die restlichen Mitarbeiter den Betrieb dann jedoch bereits gegen 12 Uhr mittags wieder aufnehmen. Die Sendung wird jetzt in Mannheim weiter untersucht. Denn dort gibt es eine „Analytische Task Force“. Die Spezialkräfte haben ein eigenes Labor und kennen sich bestens mit den in Betracht kommenden Gefahrenquellen aus. Die Ermittlungen übernimmt jedoch das Polizeirevier Rastatt.
(Quellen: dpa, Polizei Karlsruhe)














