Warnung im Kreis Karlsruhe: Gefährliche Hundeköder liegen aus

Mitten auf einer Wiese hat jemand ein mit Gift gefülltes Würstchen hingelegt. Wenn Hunde die Wurst fressen, können sie davon krank werden oder sterben.
Symbolbild © istockphoto/Lightspruch

Hundehalter im Kreis Karlsruhe sollten ihre Vierbeiner derzeit besonders aufmerksam beobachten. Im Ettlinger Stadtteil Bruchhausen liegen erneut gefährliche Hundeköder aus. Die Funde reihen sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein und beschäftigen inzwischen auch die Polizei.

Eine Anwohnerin entdeckte insgesamt neun kleine Würstchen, in die jeweils Nägel gesteckt worden waren. Die Polizei stellte die präparierten Köder sicher und leitete Ermittlungen ein. Wenig später meldete eine weitere Anwohnerin einen weiteren Fund: In einem Wiener Würstchen steckte eine scharfkantige Glasscherbe. Auch dieser Köder wurde als Beweismittel sichergestellt.

Hundehalter in großer Sorge: Gefährliche Hundeköder ausgelegt im Kreis Karlsruhe

Besonders beunruhigend ist, dass es in Bruchhausen bereits zuvor ähnliche Vorfälle gegeben hatte. Die neuen Funde sprechen dafür, dass die Serie noch nicht beendet ist. Wer die Köder ausgelegt hat und welches Motiv dahintersteckt, ist bislang unklar.

Für Hunde können derartige Köder lebensgefährlich werden. Verschluckte Nägel oder Glasscherben können schwere innere Verletzungen verursachen. Betroffene Tiere benötigen häufig eine sofortige tierärztliche Behandlung oder sogar eine Notoperation. Tierärzte raten deshalb, Hunde beim Spaziergang möglichst angeleint zu führen und sie nicht unbeaufsichtigt fressen zu lassen.

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Polizei gibt Warnung an Hundehalter heraus: Aufpassen beim Spaziergang

Die Polizei bittet Spaziergänger und Hundehalter, in Bruchhausen besonders aufmerksam zu sein. Wer verdächtige Lebensmittel oder präparierte Köder entdeckt, sollte diese nicht mit bloßen Händen anfassen, den Fundort möglichst sichern und umgehend die Polizei informieren. Auch Hinweise auf Personen, die sich auffällig verhalten oder Köder ausgelegt haben könnten, nehmen die Ermittler entgegen.

Für viele Hundebesitzer sorgen die erneuten Funde für große Verunsicherung. Gerade weil bereits mehrere Vorfälle innerhalb kurzer Zeit bekannt wurden, wächst die Sorge, dass weitere Köder auftauchen könnten. Umso wichtiger ist es, Hunde während der Spaziergänge genau im Blick zu behalten und ungewöhnliche Gegenstände am Wegesrand nicht zu unterschätzen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ob die aktuellen Funde mit den früheren Vorfällen in Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

(Quellen: Polizeipräsidium Karlsruhe, Polizei Baden-Württemberg)