
In Karlsruhe startet bald ein besonderer Aktionstag. Ein beliebter Kinderbereich bleibt allerdings geschlossen. Grund hierfür ist ein Wasserschaden. Worauf sich Familien stattdessen freuen dürfen und was Besucher wissen sollten.
Nicht jede Familienaktivität muss Geld kosten. Wer etwas erleben will, findet auch bei dieser Karlsruher Adresse eine Option. Am Aktionstag gibt es jedoch einen Haken.
Aktionstag: Kinderbereich bleibt geschlossen
Für Freizeitangebote müssen Familien in Deutschland immer tiefer in die Tasche greifen. Ob für Schwimmbäder, Vergnügungsparks oder gastronomische Angebote – jede Ausgabe will gut überlegt sein. Auch in Baden-Württemberg bekommen viele die höheren Kosten in diversen Bereichen des Alltags zu spüren. Wer auf gemeinsame Aktivitäten nicht verzichten will, bekommt nun in Karlsruhe die Möglichkeit, diesen speziellen Aktionstag zu besuchen.
Der Eintritt kostet nichts. Nur für bestimmte Angebote verlangt der Veranstalter eine Gebühr. „Besonders für Familien zu empfehlen“, schreibt ein Besucher in einer Rezension. „Es ist wirklich interessant gemacht“, lobt eine weitere Person. Jetzt wird zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Wer einen Besuch planen will, kann sich Sonntag (20. September) im Kalender markieren. Ab 11 Uhr geht es los. Auf dem Programm stehen unter anderem Fotoausstellungen, eine Märchenstunde und Mitmachaktionen. Doch ein Bereich bleibt geschlossen.
Dieser Bereich für Kinder öffnet nicht
Betroffen ist der „Kinder-Erlebnisraum“ des Naturschutzzentrums Karlsruhe-Rappenwört. Auf spielerische Weise lernen Erwachsene und Kinder dort Grundlagen des Wasserkreislaufs und des regionalen Naturschutzes kennen. Der rote Faden ist die fiktive Figur des großen Wassertropfens „Pitsch“, dessen Reise Besucher an verschiedenen Stationen visuell nachvollziehen können. Sie folgen hier dem Weg des Wassers, das als Regen zu Boden fällt, im Erdreich versickert und schließlich an einer Quelle wieder an die Oberfläche gelangt.
Auch lernen die Besucher die unterschiedlichen Lebensräume und Tierwelten in Bächen, Flüssen und speziell in den Rheinauen kennen. Zudem werden ökologische Prozesse wie die Funktion von Auenwäldern bei Hochwasser sowie die anschließende Verdunstung im Meer und die erneute Wolkenbildung aufgegriffen. Eine Information zur Wiedereröffnung gibt es derzeit nicht. Als Grund für die Einschränkung nennt das Naturschutzzentrum einen Wasserschaden.
(Quellen: NAZKA)














