Weihnachtsmarkt in der Nähe von Karlsruhe platziert Blitzer-Fallen

Ein Mobiler Blitzer wartet auf unvorsichtige Autofahrer.
Symbolbild © istockphoto/Ilari Nackel

Er löste bereit über 3.000 Mal aus. Der Blitzer Micha am Weihnachtsmarkt bei Karlsruhe. Dies sorgt für Kontroverse.

Das Pforzheimer Ordnungsamt kontrolliert den Verkehr am Waisenhausplatz. Dafür stellte es Blitzer Micha auf. Dieser erledigte seine Arbeit bereits über 3.000 Mal.

Teilstationärer Blitzer führt zu kontroverser Diskussion

Micha kontrollierte eine Woche lang den Verkehr am Waisenhausplatz in Pforzheim. Den Schnellsten, den er erwischte, war 53 Kilometer pro Stunde zu schnell. Der Einsatz des Blitzers sorgte für einiges an Aufregung. Denn einige stellten die Sicherheit der Weihnachtsmarkt- und Eisbahnbesucher in den Vordergrund und erachteten diese Maßnahme als sinnvoll. Andere dagegen sprachen von Abzocke. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor.

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Der Stadt geht es um den Schutz der vielen Besucher der Winterwelt auf dem Waisenhausplatz. Diese muss gewährleistet sein. Das betont der Leiter des Amts für öffentliche Ordnung. Dazu gab es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Kilometer pro Stunde. Und zwar auf der Straße am Waisenhausplatz, die gequert werden muss, um von einer Veranstaltungsfläche zur anderen zu kommen. Die reduzierte Geschwindigkeit gilt für die Dauer der Veranstaltung.

Kontrollen sind dringend notwendig

Dies erklärt das Amt für öffentliche Ordnung weiterhin. Immerhin zeigten es auch die Fallzahlen der ersten Tage. Denn es gab insgesamt 3.476 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung. Davon lagen 3.043 im Verwarnbereich, also bis zu einer Überschreitung um 15 Kilometer pro Stunde. 433 Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeld rechnen, davon 127 auch mit Punkten in Flensburg. 14 Fahrzeuge waren sogar so schnell, das ein Fahrverbot für den Fahrer droht. Der Spitzenreiter war 53 Kilometer pro Stunde zu schnell am Pforzheimer Waisenhausplatz unterwegs.

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Ein solches Verhalten ist unverantwortlich, lautet das Fazit der Stadt. Denn schließlich sind an dieser Stelle Fußgänger unterwegs. Auch kleine Kinder überqueren regelmäßig die Straße. Deswegen stellt sie Micha nochmals vor Weihnachten auf. Weitere Diskussionen sind dabei nicht relevant. Denn schließlich gibt es an jeder Messstelle Befürworter und negative Stimmen, erklärt der Ordnungsamtsleiter.