
Wer in Karlsruhe ein Eis kaufen möchte, erwartet normalerweise eine klassische Eisdiele, einen Verkaufswagen oder einen kleinen Pavillon. In Hagsfeld entsteht jetzt jedoch etwas völlig anderes.
Die ungewöhnliche Konstruktion soll pünktlich zum Sportfest des ASV Hagsfeld vom 26. bis 28. Juni ihren Betrieb aufnehmen. Während Besucher auf dem Vereinsgelände Sportveranstaltungen, Unterhaltung und Gastronomie erleben können, dürfte die neue Eisdiele schnell zu einem der meistfotografierten Orte des Festes werden. Das Projekt zeigt, wie internationale Trends inzwischen auch kleinere Stadtteile in Deutschland erreichen.
Als Ghettoblaster: Die kurioseste Eisdiele kommt jetzt nach Karlsruhe
Als Standort dient das Vereinsgelände des ASV Hagsfeld, das regelmäßig zahlreiche Besucher aus Karlsruhe und der Region anzieht. Besonders außergewöhnlich ist die Bauweise. Der Ghettoblaster wird nicht vor Ort errichtet. Stattdessen entsteht das komplette Gebäude bereits in China und wird anschließend als fertiges Modul nach Deutschland transportiert. Vor Ort müssen die einzelnen Elemente nur noch aufgestellt und angeschlossen werden. Solche Modulbauten gewinnen weltweit an Bedeutung, weil sie sich deutlich schneller realisieren lassen als klassische Gebäude.
Für den ASV Hagsfeld bedeutet die neue Eisdiele eine zusätzliche Attraktion für Besucher und Vereinsmitglieder. Gerade in den Sommermonaten dürfte der auffällige Verkaufsstand zahlreiche Gäste anlocken. Gleichzeitig setzt der Verein damit auf einen Trend, der bislang vor allem aus asiatischen Großstädten bekannt ist. Dort entstehen immer häufiger Verkaufsstände in Form überdimensionaler Alltagsgegenstände, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und sich von der Konkurrenz abzuheben.
Neugierde steigt bis ins Unermessliche: Kunden stehen bald Schlange
Auch für Karlsruhe ist das Projekt bemerkenswert. Während viele Gastronomiebetriebe auf bewährte Konzepte setzen, sorgt die Ghettoblaster-Eisdiele bereits vor der Eröffnung für Gesprächsstoff. Die Kombination aus Eisverkauf und ungewöhnlicher Architektur könnte sich schnell zu einem beliebten Fotomotiv entwickeln. Gerade Familien, Kinder und Besucher des Sportfestes dürften den neuen Hingucker kaum übersehen.
Ob sich der Trend langfristig durchsetzt, wird sich erst zeigen. Sicher ist jedoch schon jetzt: Eine Eisdiele in Form eines riesigen Ghettoblasters gibt es in Karlsruhe bislang noch nicht. Mit der Eröffnung Ende Juni bekommt die Fächerstadt damit eine weitere kuriose Attraktion, die weit über die Grenzen des Stadtteils Hagsfeld hinaus für Aufmerksamkeit sorgen dürfte.
(Quellen: ASV Hagsfeld, dpa)














