1.000 Baustellen und Rückreisewelle – jetzt droht das Stau-Chaos

Dichter Verkehr und lange Autoschlangen prägen die Stimmung auf der Autobahn kurz vor Beginn der Urlaubssaison. Viele Reisende müssen sich auf volle Straßen und längere Fahrzeiten einstellen.
Symbolbild © imago/Lobeca

Experten warnen nun vor einem Stau-Chaos. Denn rund 1.000 Baustellen sowie eine Rückreisewelle von vielen Urlaubern sorgen für eine Geduldsprobe auf den deutschen Straßen und Autobahnen.

Wer ins Wochenende startet, sollte viel Geduld und Zeit mitbringen. Rund 1.000 Baustellen und eine Rückreisewelle sorgen neben dem Berufsverkehr für Chaos auf den Straßen. Experten geben Tipps, wie man stressfrei unterwegs ist.

Ferienende steht bevor: Familien kommen aus dem Urlaub zurück

Zwei Bundesländer befinden sich aktuell noch in den Sommerferien. In Baden-Württemberg startet am 14. September und in Bayern am 15. September wieder die Schule. Deshalb kommen viele Familien mit Kindern an diesem Wochenende aus den Ferien zurück. Eine Woche vor Schulbeginn wollen die Reisekoffer ausgepackt und vielleicht noch die letzten Schulsachen besorgt werden. Mit der Rückreisewelle kommt jedoch auch viel Chaos auf die Straßen und Autobahnen. Insbesondere in Ballungsgebieten und auf Straßen mit vielen Baustellen kann das Chaos schnell in einem kilometerlangen Stau enden. Hinzu kommt am Freitag noch der Berufsverkehr.

1.000 Baustellen und Rückreisewelle: Hier sollten Autofahrer besonders wachsam sein

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Experten warnen  für das erste Septemberwochenende vor einer massiven Belastung der Autobahnen durch das Zusammentreffen von rund 1.000 Baustellen, der beginnenden Rückreisewelle aus dem Süden und zusätzlichem Ausflugsverkehr. Obwohl die Sommerferien in den meisten Bundesländern bereits beendet sind, befinden sich Bayern und Baden-Württemberg weiterhin in der Ferienzeit. Urlauber aus diesen Regionen drängen sowohl zurück nach Hause als auch neu in Richtung Süden, was zu starkem Gegenverkehr führt.

Am Freitagnachmittag und -Abend müssen Autofahrer mit einem extrem hohen Verkehrsaufkommen durch die Kombination aus Pendler- und dichtem Rückreiseverkehr in den Ballungsräumen rechnen. Samstagvormittag kann es durch Urlauber-Schichtwechsel und Tagesausflügler bei gutem Wetter in Richtung Küsten und Alpen zu weiteren Belastungen kommen. Am Samstag- und Sonntagabend reisen wohl viele Heimkehrer zurück. Laut Experten betrifft die Staugefahr fast alle wichtigen Nord-Süd- und Ost-West-Fernstraßen. Wer flexibel ist, sollte die Fahrt auf Dienstag oder Mittwoch verschieben oder alternativ auf die späten Nachtstunden ausweichen, um den Engpässen an den Baustellen zu entgehen.

(Quellen: ADAC)