
An über 1.500 Tankstellen haben die Betreiber ein Schild platziert, auf das Autofahrer unbedingt achten sollten. Sie bekommen damit eine Information, die entscheidend für die eigene Zukunft sein könnte.
An über 1.500 Tankstellen finden die Autofahrer ein Schild mit Informationen, die wichtige Weichen für ihre eigene Zukunft stellen könnten. Autofahrer sollten es unbedingt beachten, damit am Ende nicht das böse Erwachen kommt.
Weit über 2 Euro: Verbraucher beschweren sich über die Spritpreise
Als der Ukraine-Krieg begann, merkten die deutschen Autofahrer dies auch an den Zapfsäulen. Die Preise für Benzin und Diesel stiegen weit über das Maß hinaus, was man bislang kannte. Pro Liter stiegen die Preise auf über 2 Euro, durchschnittlich lagen sie bei ca. 2,09 Euro. Nicht zu vergleichen sind damit die derzeitigen Spritpreise. Die Höchstwerte lagen bei knapp unter 2,40 Euro für einen Liter Diesel. Und dieser war auch noch teurer als ein Liter Benzin. Letzterer lag eigentlich immer teurer. Da die Preise so in die Höhe geschossen sind, hat dies sogar das Kartellamt auf den Plan gerufen.
1.500 Tankstellen platzieren Schild: Das sollten Autofahrer beachten
Für so manchen Autofahrer dürfte dieses Schild tatsächlich neu sein. Allerdings existiert es schon seit fünf Jahren. Denn 2021 hat eine EU-Richtlinie diesen Energiekostenvergleich zur Pflicht gemacht. Deutschland hat dies seit Oktober 2021 über eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes und des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes umgesetzt. Aufgrund dessen müssen Tankstellen-Betreiber einen Energiekostenvergleich verschiedener Antriebsarten, gemessen auf 100 Kilometer, anbringen.
Man findet dieses Schild inzwischen an über 1.500 Tankstellen. Dabei befindet es sich entweder gut sichtbar im Kassenbereich oder an über der Hälfte der Zapfsäulen. Die Zahlen werden viermal im Jahr aktualisiert. Dabei legt man die Zahlen aus dem letzten Quartal zugrunde. Wer sich das gelbe Schild genauer anschaut, findet dort eine Kostenaufstellung für die verschiedenen Tankstoffe sowie eine Aufteilung in Fahrzeuge der Kleinwagen- und Kompaktklasse sowie der Mittel- und Oberklasse. Die Daten stammen aus den drei am meisten verkauften Modellen pro Klasse. Nicht berücksichtigt wird dabei Erdgas H. Auf diese Weise können sich die Autofahrer einen Überblick über den voraussichtlichen Verbrauch verschaffen und damit eventuell auf ein klimafreundlicheres Modell wechseln.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, t-online)














