
Egal, wo man sich befindet: Als Autofahrer kann man auf jeder Straße in eine Bußgeldfalle tappen. Doch eine davon ist wirklich die größte Falle der Welt.
Eine bestimmte Straße hat es ganz schön in sich und treibt die Autofahrer in die Verzweiflung, denn sie gilt als die größte Bußgeldfalle der Welt. Wer hier nicht genau aufpasst, tappt sofort in die Falle.
Bußgeld-Regen sorgt für Einnahmen – Autofahrer sind empört
Autofahrer können sicherlich ein Lied davon singen: Zu einem Bußgeld kommt man sehr schnell. Wer mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist und es an der falschen Stelle zu eilig hat, wird von einem Gerät geblitzt. Dabei handelt es sich schon längst nicht mehr um offensichtlich erkennbare Blitzer. Auch in Fahrzeugen, die aussehen, als hätte man sie privat irgendwo abgestellt, können sich entsprechende Geräte befinden.
Auch bei anderen Vergehen wie falschem Parken zückt das Ordnungsamt ganz schnell den Notizblock. Die Autofahrer sind empört und verärgert zugleich, denn an so mancher Stelle ist es gar nicht offensichtlich, dass man sich falsch verhalten hat. Solche Bußgelder sorgen für viele Einnahmen der Städte und Gemeinden. So verärgert man über solche Strafzahlungen auch ist, kann eine Straße in einer Stadt diese Einnahmen durch Bußgelder wohl noch toppen.
Diese Straße ist die größte Bußgeld-Falle: „Einnahmen sind rekordverdächtig“
Belfast ist eine wunderschöne Stadt, die sowohl den Bewohnern als auch den Besuchern sicherlich viel zu bieten hat. Wer kann, sollte jedoch vielleicht mit dem Auto einen Bogen um die Great Victoria Street machen – sofern dies möglich ist. Sie liegt nämlich im Herzen der Stadt. Bei den Beschwerden und den Rekordeinnahmen von etwa zehn Millionen Euro allein durch Bußgelder sollte man vielleicht lieber ohne Auto die Straße entlanggehen.
Allein im Finanzjahr 2024/2025 nahm Belfast durch diese Straße 8,4 Millionen Pfund ein. Dies entspricht etwa 9,6 Millionen Euro. Hier wurden 6.449 Bußgeldbescheide ausgestellt. Doch ganz ohne Widerstand geht es dann nicht. Viele Menschen beschweren sich nämlich über die Bescheide. Sie geben zum Beispiel an, dass die Verkehrsschilder in der Great Victoria Street sehr irreführend seien. Doch an dem Hauptgrund werden sie wohl nichts ändern können. Laut Statistiken seien die meisten Autofahrer auf den Busspuren unterwegs gewesen und hätten damit gegen geltende Schilder verstoßen.
(Quellen: Verkehrsbehörde vor Ort, offizielle Jahresstatistik, dpa)














