
Jetzt verschärft ein Nachbarland die Kontrollen für Autofahrer erheblich. Bis zu 2.180 Euro Strafe können fällig sein. Die Menschen müssen hier ganz besonders aufpassen, um nicht tief in die Tasche greifen zu müssen.
Wer in diesem Sommer mit dem Auto verreist, sollte die neuen Verkehrsregeln unbedingt kennen. Denn Unwissenheit schützt nicht vor den drastischen Maßnahmen, die Urlauber bei Verstößen jetzt eiskalt erwischen können.
Empfindliche Strafen sind geplant
Seit Mai 2026 hat man die Kontrollen für Autofahrer in dem deutschen Nachbarland Österreich deutlich verschärft. Hier können Städte und Gemeinden indessen bestimmte Zufahrtsbereiche mithilfe von Kameras überwachen. Wer ohne Berechtigung in eine entsprechend kontrollierte Zone einfährt, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Im schlimmsten Fall muss man bis zu 2180 Euro zahlen. Hintergrund der neuen Regelung ist eine neue Bestimmung der österreichischen Straßenverkehrsordnung. Sie erlaubt es Kommunen, sensible Bereiche wie Innenstädte, Wohnviertel oder Schulumgebungen automatisch zu überwachen. Ziel ist es, den Verkehr zu reduzieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität in Städten zu verbessern.
Das System funktioniert über eine automatische Kennzeichenerfassung, welche die Kontrolle für Autofahrer verschärft. Kameras registrieren die Nummernschilder der Fahrzeuge und gleichen diese mit einer Berechtigungsliste ab. Auf dieser stehen unter anderem Anwohner, Lieferdienste, Taxis oder Rettungsfahrzeuge. Fahrzeuge ohne entsprechende Genehmigung dürfen die überwachten Bereiche nicht dauerhaft nutzen. Nur Personen selbst dürfen die Kameras per Gesetz erfassen. Versehentlich erfasste Personen auf den Kamerabildern werden unkenntlich gemacht.
Menschen müssen hier ganz besonders aufpassen
Dabei gilt die Regelung nicht nur für österreichische Autofahrer. Auch Autofahrer aus Deutschland müssen mit Kontrollen rechnen. Bei wiederholten oder besonders schweren Verstößen kann die Strafe auf bis zu 2180 Euro steigen.
Nach Angaben verschiedener Medien haben bereits rund 25 österreichische Städte Interesse an dem neuen System bekundet. Dazu gehören unter anderem Wien, Graz, Linz, St. Pölten und Leoben. Insbesondere Wien hofft dadurch auf eine Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Stadt.
(Quellen: ADAC, Auto Motor Sport, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














